LIBRA-Projektberater gibt erstmals zu, dass LIBRA ein spekulativer Meme-Token ist
BlockBeats News, 26. Juli — Wie das argentinische Medienunternehmen Clarín berichtet, hat der LIBRA-Projektberater Hayden Davis kürzlich Dokumente bei einem US-Gericht eingereicht und erstmals eingeräumt, dass es sich bei LIBRA um einen Meme-Token handelt. Gleichzeitig bestritt er, dass es sich um ein Investitionsprojekt mit Geschäftsplan handelt. Dies widerspricht der früheren Aussage von Präsident Javier Milei, wonach das Projekt „Argentiniens Wirtschaft ankurbeln“ würde.
Der Verteidiger von Davis räumte ein, dass Meme-Token „keine Investitionen sind, keinen inneren Wert besitzen und unbesicherte, nicht unterlegte Sammler- und Affinitätsobjekte mit extrem hoher Marktvolatilität darstellen.“ Unterdessen ist eine weitere Finanztransaktion ans Licht gekommen: Am 30. Januar dieses Jahres, während eines Treffens mit Präsident Milei im Präsidentenpalast, überwies eine mit Davis verbundene Wallet fast 500.000 USDC an eine zentralisierte Börse, was im Zusammenhang mit Projektgeldern stehen könnte. Aus den Aufzeichnungen geht zudem hervor, dass der Zweck des Treffens am 30. Januar im Präsidentenpalast darin bestand, „Blockchain- und dezentralisierte Technologien zu analysieren.“
In dem Fall geht es um rund 280 Millionen US-Dollar an eingefrorenen Vermögenswerten. Am 19. August findet vor einem New Yorker Gericht eine Anhörung statt, bei der entschieden werden soll, ob Hayden Davis und seine Partner im Verdacht stehen, LIBRA zum eigenen Vorteil manipuliert zu haben. Bereits am 30. Januar dieses Jahres hatte während des Treffens von Davis mit Javier Milei im Präsidentenpalast eine mit Davis verbundene Wallet fast 500.000 USDC an eine Börse überwiesen, was im Zusammenhang mit Projektgeldern stehen könnte.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
USDT und USDC machen 94 % des zirkulierenden Stablecoin-Angebots aus.
Santander Bank: Japans GPIF muss seine Anlagepolitik nicht anpassen, 62 Milliarden US-Dollar könnten verkauft werden
Analysten der spanischen Santander Bank berichten, dass der japanische Government Pension Investment Fund (GPIF) möglicherweise US-Staatsanleihen im Wert von bis zu 62 Milliarden US-Dollar verkaufen könnte, ohne seine Richtlinien zur Vermögensallokation offiziell ändern zu müssen.

Der Yen-Aufschwung könnte nur vorübergehend sein, Morgan Stanley setzt auf ein Comeback von Arbitrage-Geschäften – USD/JPY dürfte auf 163 steigen.
Morgan Stanley ist der Ansicht, dass die jüngste Stärke des Yen hauptsächlich aus kurzfristigen Arbitrage-Geschäften und Wetten auf eine Rückkehr japanischer Gelder resultiert, nicht jedoch aus einer tatsächlichen Verbesserung der Fundamentaldaten.

Anthropic-IPO als Wohlstandsfest: Goldman Sachs, Bank of America und andere konkurrieren um das Vermögensmanagement der Mitarbeiter
Die Bewertung von Anthropic ist in sehr kurzer Zeit stark angestiegen, wobei einige Mitarbeiter Aktien erst seit zwei Jahren halten und nun mit einer viel größeren Vermögensrealisierung als erwartet rechnen können. Vermögensverwalter sagen: "Das ist wie ein Lotterielos." Derzeit haben Goldman Sachs, Bank of America, BNY Mellon, JPMorgan und Wells Fargo bereits Kontakt zu Anthropic aufgenommen, um frühzeitig langfristige Vermögensverwaltungsbeziehungen zu hochvermögenden neuen Tech-Millionären aufzubauen.
