VanEcks Krypto-ETF überschreitet 500 Millionen Dollar angesichts des Blockchain-Booms in Europa
Der auf Krypto fokussierte ETF von VanEck hat ein verwaltetes Vermögen (AUM) von 500 Millionen US-Dollar erreicht, wobei die Expansion in Europa eine entscheidende Rolle spielte.
- VanEck Crypto and Blockchain Innovators UCITS ETF hat 500 Millionen US-Dollar an AUM erreicht
- Das wachsende Interesse an digitalen Vermögenswerten in Europa spielte eine bedeutende Rolle
- Der Fonds investiert hauptsächlich in Unternehmen, die mehr als 50% ihres Umsatzes mit Krypto erzielen
Das institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten wächst stetig. Am Mittwoch, dem 27. August, gab das globale Finanzunternehmen VanEck gegenüber crypto.news bekannt, dass sein Crypto and Blockchain Innovators UCITS ETF die Marke von 500 Millionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen überschritten hat. Dieser ETF investiert in Unternehmen, die mindestens 50% ihres Umsatzes durch Krypto erwirtschaften.
Trotz der inhärenten Volatilität im Blockchain-Bereich ist VanEck der Ansicht, dass die zunehmende Akzeptanz ein struktureller Trend ist. Langfristig erwartet das Unternehmen, dass Blockchain und digitale Vermögenswerte tief im globalen Finanzsystem verankert sein werden.
„Die digitale Transformation ist in den meisten Teilen der Wirtschaft bereits in vollem Gange“, sagte Martijn Rozemuller, CEO von VanEck Europe. „Blockchain-Anwendungen finden immer mehr Anwendungsfälle, die inzwischen weit über Kryptowährungen hinausgehen. Dies ist eine langfristige, strukturelle Entwicklung, die zu Innovationen im Finanzsektor, aber auch in anderen Bereichen führt.“
Der Fonds ermöglicht es Investoren, eine diversifizierte Exponierung gegenüber der Kryptoindustrie zu erhalten. Dazu gehören Zahlungsdienstleister, Krypto-Miner, Hardwarehersteller und Handelsplattformen. Der Fonds investiert auch in Unternehmen, die die Lücke zwischen traditionellem Finanzwesen und dem Krypto-Ökosystem überbrücken.
VanEck setzt auf Bitcoin und Altcoins
VanEck ist einer der aktivsten Vermögensverwalter im Kryptobereich und investiert in eine Vielzahl von Branchensegmenten. Zuletzt, am 22. August, schlug das Unternehmen einen ETF vor, der aus JitoSOL besteht, einschließlich gestaktem Solana (SOL) und dessen Belohnungen.
Das Unternehmen setzt ebenfalls auf Bitcoin (BTC). Am 18. August sagten der VanEck-Analyst Nathan Frankovitz und der Leiter der Digital Assets Research, Matthew Sigel, voraus, dass Bitcoin bis Ende 2025 aufgrund der steigenden Unternehmensnachfrage 180.000 US-Dollar erreichen werde.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Wird das "Abfederungspolster" der US-Aktien verschwinden?

Einerseits investiert Oracle (ORCL.US) weiter in KI, andererseits bemüht sich das Unternehmen um Kosteneinsparungen! Die Restrukturierungskosten für das Geschäftsjahr 2026 steigen um weitere 700 Millionen US-Dollar.
Oracle gab in den am Freitag eingereichten regulatorischen Dokumenten an, dass ihre Kosten im Rahmen eines Restrukturierungsplans, der auch Entlassungen umfasst, um etwa 700 Millionen US-Dollar steigen werden.

Die Ölpreise sind Trumps großes Problem, während der Yen das Problem aller ist.
Der Ölpreis nähert sich 110 Dollar pro Barrel, nur siebeneinhalb Wochen vor den Zwischenwahlen haben die Demokraten bereits eine Wahrscheinlichkeit von über 50%, den Senat zurückzuerobern. Politischer und wirtschaftlicher Druck zwingt das Weiße Haus, nach Möglichkeiten zur Entspannung zu suchen. Gleichzeitig stellt die strukturelle Aufwertung des Yen ein tieferliegendes globales Risiko dar – die Korrektur der Divergenz im Zinsunterschied zwischen den USA und Japan, eine massive Kapitalrückflüsse nach Japan sowie das erzwungene Schließen von Carry Trades werden die Renditen europäischer und amerikanischer Anleihen gleichzeitig erhöhen und den VIX wecken. Ein Sturm der Volatilität über mehrere Anlageklassen hinweg könnte bereits im Entstehen sein.
