Putin-Berater wirft den USA vor, ein Stablecoin-System zu planen, um 35 Billionen Dollar Schulden zu beseitigen
Der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitry Kobyakov, beschuldigte die USA, eine Krypto-Strategie zu verfolgen, um ihre nationale Verschuldung in Höhe von 35 Billionen US-Dollar durch die Manipulation von Stablecoins zu beseitigen.
Während seiner Rede auf dem Eastern Economic Forum am 6. September behauptete Kobyakov, dass Washington beabsichtige, „die Regeln für den Gold- und Kryptomarkt umzuschreiben“, um Alternativen zu traditionellen Währungssystemen zu schaffen und dem schwindenden Vertrauen in den Dollar entgegenzuwirken.
Das Schuldenproblem
Der Berater zog Parallelen zu historischen US-Schuldenstrategien aus den 1930er und 1970er Jahren und argumentierte, dass Amerika plane, seine finanziellen Probleme „auf Kosten der Welt“ zu lösen.
Er erklärte:
„Die USA planen, ihre finanziellen Probleme auf Kosten der Welt zu lösen – diesmal, indem sie alle in die ‚Krypto-Cloud‘ drängen. Im Laufe der Zeit, sobald ein Teil der US-Staatsverschuldung in Stablecoins platziert ist, wird Washington diese Schulden entwerten.“
Er beschrieb einen mehrstufigen Prozess, bei dem die USA ihre Währungsschulden in Krypto-Instrumente übertragen würden, bevor sie eine Entwertung vornehmen.
Kobyakov charakterisierte dies als ein bewusstes Schema, um staatliche Verpflichtungen durch die Manipulation digitaler Vermögenswerte zu beseitigen:
„Sie haben eine Währungsschuld von 35 Billionen US-Dollar, sie werden sie in die Krypto-Cloud verschieben, sie entwerten – und von vorne anfangen.“
Die Anschuldigungen kommen inmitten eines gestiegenen globalen Interesses an Stablecoins, das durch eine florierende Regulierung in den USA vorangetrieben wird. Im Juli unterzeichnete Präsident Donald Trump den GENIUS Act, der einen regulatorischen Rahmen für diese an den Dollar gekoppelten Token schafft.
Strategisches Instrument
Kobyakov stellte die Einführung von Krypto jedoch als strategisches Instrument und nicht als technologische Innovation dar und deutete an, dass die US-Förderung digitaler Vermögenswerte der Schuldenverwaltung dient.
Der Berater warnte, dass die weltweite Krypto-Begeisterung Washingtons angebliche Pläne zur finanziellen Umstrukturierung ermögliche.
Das Eastern Economic Forum, das jährlich in Vladivostok stattfindet, dient als Russlands wichtigste Plattform für die Diskussion über die wirtschaftliche Zusammenarbeit im asiatisch-pazifischen Raum und alternative Finanzsysteme.
Kobyakovs Bemerkungen spiegeln die anhaltende russische Kritik an der US-Geldpolitik und der Dominanz des Dollars wider.
Die Anschuldigungen stehen im Einklang mit russischen Narrativen, die westliche Finanzinfrastrukturen nach internationalen Sanktionen in Frage stellen. Moskau hat seit 2014 alternative Zahlungssysteme gefördert und dollarbasierte Abwicklungsmechanismen kritisiert.
Kobyakovs Behauptungen spiegeln breitere Spannungen über die globale Finanzarchitektur wider, da Länder Zentralbank-Digitalwährungen und alternative Währungssysteme erforschen.
Der Beitrag „Putin adviser accuses US of planning stablecoin scheme to eliminate $35 trillion debt“ erschien zuerst auf CryptoSlate.
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