Shibarium-Bridge ausgenutzt, 2,4 Mio. Dollar bei komplexem Flash-Loan-Angriff verloren
Die Shibarium-Bridge von Shiba Inu wurde am Freitag Opfer eines Flash-Loan-Angriffs in Höhe von 2,4 Millionen Dollar, wodurch der Angreifer die Kontrolle über 10 von 12 Validator-Schlüsseln erlangte und ETH- sowie SHIB-Token aus dem Netzwerk abziehen konnte.
Die Entwickler pausierten schnell bestimmte Funktionen, sicherten die verbleibenden Gelder in einer Multisig-Hardware-Wallet und arbeiten mit Sicherheitsfirmen zusammen, um den Vorfall zu untersuchen. Dies unterstreicht das wachsende Risiko, dem Cross-Chain-Bridges im DeFi-Bereich ausgesetzt sind.
- Shibarium-Bridge gehackt, 2,4 Mio. USD in ETH und SHIB durch Flash-Loan-Exploit abgezogen
- Hacker nutzte 4,6 Mio. BONE-Loan, erlangte Validator-Kontrolle, leerte Bridge-Contract
- Entwickler pausierten Netzwerk, sicherten Gelder in Multisig und arbeiten mit Sicherheitsfirmen zusammen
Der Exploit zwang die Entwickler von Shiba Inu (SHIB), bestimmte Netzwerkaktivitäten zu stoppen, während sie das Ausmaß des Schadens bewerteten.
Der Angreifer lieh sich 4,6 Millionen BONE (BONE) Token über einen Flash-Loan und erhielt Zugriff auf 10 von 12 Validator-Signierschlüsseln, die das Netzwerk sichern.
Dies verschaffte dem Angreifer eine Zweidrittelmehrheit und ermöglichte es ihm, etwa 224,57 ETH (ETH) und 92,6 Milliarden SHIB aus dem Bridge-Contract abzuziehen, bevor die Gelder auf seine eigene Adresse transferiert wurden.
Shiba Inu-Entwickler: Angriff war monatelang geplant
Shiba Inu-Entwickler Kaal Dhairya beschrieb den Vorfall als einen „ausgeklügelten“ Angriff, der „wahrscheinlich monatelang geplant“ wurde.
Der Angreifer nutzte seine privilegierte Position, um bösartige Statusänderungen zu signieren und Vermögenswerte aus der Bridge-Infrastruktur zu extrahieren.
Das Shibarium-Team reagierte schnell, um den Vorfall einzudämmen, und pausierte als Vorsichtsmaßnahme die Funktionen für Stake und Unstake.
Sie transferierten die Gelder des Stake-Managers vom Proxy-Contract in eine Hardware-Wallet, die durch ein vertrauenswürdiges 6-von-9-Multisig-Setup kontrolliert wird.
Die im Angriff verwendeten geliehenen BONE-Token bleiben aufgrund von Unstaking-Verzögerungen in Validator 1 gesperrt. Dies ermöglicht es den Entwicklern, diese Gelder einzufrieren. Dieser Verzögerungsmechanismus könnte verhindern, dass der Angreifer vollständig von seinem Exploit profitiert.
Shibarium befindet sich im Schadensbegrenzungsmodus
Entwickler Dhairya merkte an, dass sie sich derzeit im „Schadensbegrenzungsmodus“ befinden und noch nicht entschieden haben, ob der Vorfall von einem kompromittierten Server oder einer Entwicklermaschine ausging. Das Team arbeitet mit den Sicherheitsfirmen Hexens, Seal 911 und PeckShield zusammen, um den Vorfall zu untersuchen.
Die Behörden wurden über den Angriff informiert, aber das Team bleibt offen für Verhandlungen. Sie boten an, keine Anklage zu erheben, falls die Gelder zurückgegeben werden, und signalisierten die Bereitschaft, eine kleine Belohnung für die Wiederbeschaffung der Vermögenswerte zu zahlen.
Cross-Chain-Bridges sind aufgrund ihrer komplexen Sicherheitsmodelle und großen Geldpools zu bevorzugten Zielen für Hacker geworden. Der Shibarium-Vorfall reiht sich in eine wachsende Liste von Bridge-Exploits ein, die das DeFi-Ökosystem bereits Milliarden gekostet haben.
Das Team plant, die Gelder des Stake-Managers wiederherzustellen, sobald die sicheren Schlüsselübertragungen abgeschlossen und die Integrität der Validator-Kontrolle überprüft wurde.
Die vollständige Netzwerkfunktionalität wird erst wiederhergestellt, nachdem das Ausmaß eines möglichen Validator-Key-Kompromisses bestätigt und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementiert wurden.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs: Steigende Zinssätze ≠ Rückgang der US-Aktien, Gewinnwachstum ist der Schlüssel zum Bullenmarkt.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass hohe Zinssätze Gegenwind für den Aktienmarkt darstellen, aber keinen Bullenmarkt beenden. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist auf 5,3% gestiegen, aber historische Daten zeigen, dass die durchschnittliche Rendite der US-Aktien 12 Monate nach einer Zinserhöhung +9% beträgt. Die Bilanzen der Unternehmen sind auf dem stärksten Stand seit 20 Jahren, Investitionen in KI und eine Welle von Übernahmen treiben die Gewinnerwartungen weiterhin an. Es wird erwartet, dass der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Jahr 2026 340 US-Dollar erreichen wird, ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr.
Die Wall Street fügt Lululemon (LULU.US) einen weiteren Short hinzu! Nachdem der Aktienkurs seit dem Höchststand um 81% eingebrochen ist, warnt BMO vor weiteren schwierigen Zeiten.
BMO Capital Markets ist der Ansicht, dass die Rückkehr von Lululemon in die Gewinnzone weder ein schneller noch ein leichter Prozess sein wird. Das Unternehmen für Sportbekleidung überlässt den Wettbewerbern zunehmend Marktanteile, und der Rückgang der Verkaufszahlen verschärft sich weiterhin.


Wird das "Abfederungspolster" der US-Aktien verschwinden?

