Südafrikanischer Vermögensverwaltungsriese rät Kunden von einer Überexponierung in Bitcoin ab
Sygnia Ltd. aus Südafrika, ein Vermögensverwalter mit einem Volumen von 20 Milliarden Dollar, rät seinen Kunden davon ab, ihre Portfolios trotz der starken Nachfrage nach dem kürzlich aufgelegten Krypto-Fonds zu stark auf Bitcoin (BTC) zu konzentrieren, berichtete Bloomberg News am 22. September.
Das in Kapstadt ansässige Unternehmen hat Investoren geraten, nicht mehr als 5 % ihres frei verfügbaren Vermögens oder ihrer Rentenversicherungen in den Sygnia Life Bitcoin Plus Fund zu investieren, der den iShares Bitcoin Trust ETF abbildet.
Das Unternehmen gab an, einzugreifen, wenn Kunden versuchen, ihr gesamtes Portfolio in dieses Produkt umzuschichten, und verwies dabei auf die extreme Volatilität des zugrunde liegenden Vermögenswerts.
Bitcoin ist im vergangenen Jahr um 82 % gestiegen, fiel jedoch am Montag um 2,75 % auf 112.100 Dollar zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Obwohl die Marktschwankungen im Vergleich zu vor zehn Jahren moderater geworden sind, stellen plötzliche Kursbewegungen weiterhin erhebliche Risiken dar, insbesondere in Schwellenländern wie Südafrika, wo das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen weit unter dem von Industrieländern liegt.
Sygnia hat seinen Bitcoin ETF im Juni aufgelegt und berichtete über erhebliche Zuflüsse, was die wachsende Begeisterung sowohl bei privaten als auch institutionellen Investoren widerspiegelt.
Das Unternehmen plant, nach der Lösung regulatorischer Hürden weitere Krypto-Exchange-Traded-Produkte an der Johannesburg Stock Exchange einzuführen, nachdem ein früherer Versuch gescheitert war.
Während Sygnia Bitcoin nun als langfristige Investitionsmöglichkeit und nicht mehr nur als spekulatives Asset beschreibt, betont das Unternehmen weiterhin, dass Krypto nur einen kleinen Teil einer diversifizierten Strategie ausmachen sollte.
Das Unternehmen betonte, dass Bitcoin nach wie vor sehr volatil ist und warnte davor, dass eine Übergewichtung zu erheblichen finanziellen Verlusten führen könnte.
Der Beitrag South African asset management giant advises clients against over exposure to Bitcoin erschien zuerst auf CryptoSlate.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs: Steigende Zinssätze ≠ Rückgang der US-Aktien, Gewinnwachstum ist der Schlüssel zum Bullenmarkt.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass hohe Zinssätze Gegenwind für den Aktienmarkt darstellen, aber keinen Bullenmarkt beenden. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist auf 5,3% gestiegen, aber historische Daten zeigen, dass die durchschnittliche Rendite der US-Aktien 12 Monate nach einer Zinserhöhung +9% beträgt. Die Bilanzen der Unternehmen sind auf dem stärksten Stand seit 20 Jahren, Investitionen in KI und eine Welle von Übernahmen treiben die Gewinnerwartungen weiterhin an. Es wird erwartet, dass der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Jahr 2026 340 US-Dollar erreichen wird, ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr.
Die Wall Street fügt Lululemon (LULU.US) einen weiteren Short hinzu! Nachdem der Aktienkurs seit dem Höchststand um 81% eingebrochen ist, warnt BMO vor weiteren schwierigen Zeiten.
BMO Capital Markets ist der Ansicht, dass die Rückkehr von Lululemon in die Gewinnzone weder ein schneller noch ein leichter Prozess sein wird. Das Unternehmen für Sportbekleidung überlässt den Wettbewerbern zunehmend Marktanteile, und der Rückgang der Verkaufszahlen verschärft sich weiterhin.


Wird das "Abfederungspolster" der US-Aktien verschwinden?

