Das New York Department of Financial Services aktualisiert die Richtlinien für die Verwahrung von Kryptowährungen und betont, dass Kundengelder vom Insolvenzrisiko des Verwahrers getrennt werden müssen.
ChainCatcher Nachrichten, laut FinanceFeeds hat das New York State Department of Financial Services (NYDFS) die neuesten Richtlinien für lizenzierte Kryptowährungsverwahrstellen (VCEs) veröffentlicht.
Die Kernanforderung dieser Richtlinie ist, dass die Verwahrstruktur sicherstellen muss, dass das wirtschaftliche Eigentum an digitalen Vermögenswerten stets beim Kunden verbleibt, insbesondere im Falle einer Insolvenz der Verwahrstelle müssen die Kundenvermögen ebenfalls geschützt werden.
Das NYDFS erklärte, dass diese Aktualisierung als Reaktion auf den sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Verwahrung virtueller Vermögenswerte durch institutionelle und private Kunden sowie auf die zunehmend komplexen „Sub-Custody“-Beziehungen in der Branche erfolgt. Die neuen Richtlinien verbieten es Verwahrstellen ausdrücklich, Kundenvermögen ohne ausdrückliche Genehmigung und informierte Zustimmung für Re-Hypothecation oder unbesicherte Kreditvergabe und andere Aktivitäten zu verwenden, die das Eigentum der Kunden beeinträchtigen könnten.
Gleichzeitig werden strengere Anforderungen an die Sorgfaltspflicht, Vertragsbedingungen und Informationspflichten bei der Nutzung von Sub-Custody-Institutionen durch Verwahrstellen gestellt. Die Richtlinie zielt darauf ab, den Kunden mehr Klarheit und Vertrauen zu bieten und lizenzierte Unternehmen dazu zu bewegen, ihre Verwahrstrukturen und Kundenvereinbarungen zu überprüfen. Diese aktualisierte Richtlinie für das Jahr 2025 ist nun in Kraft und ersetzt die alte Version vom Januar 2023.
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