Ethereum führt die 'Kohaku'-Wallet ein, um die Privatsphäre vor Devcon zu verbessern
- Ethereum startet Kohaku Wallet mit Fokus auf On-Chain-Privatsphäre
- Projekt wird auf der Devcon 2025 in Argentinien vorgestellt
- Neues Framework begrenzt die Datenexponierung bei Ethereum-Transaktionen
Die Ethereum Foundation hat den Start der Kohaku Wallet angekündigt, einem neuen On-Chain-Privacy-Framework, das offiziell auf der Devcon-Konferenz im November in Argentinien vorgestellt wird. Das Projekt zielt darauf ab, Nutzern private Transaktionen zu ermöglichen, ohne persönliche Informationen oder unnötige Details preiszugeben.
Foundation-Entwickler Nicolas Consigny gab bekannt, dass die öffentliche Kohaku-Demo sowie das Entwicklungskit (SDK) während der Veranstaltung zum Testen bereitstehen werden. Das Tool ist als Browser-Erweiterung und Referenzimplementierung für Entwickler konzipiert, die Datenschutz-Primitiven direkt in ihre dezentralen Anwendungen (dApps) integrieren möchten.
Laut Consigny wurde Kohaku entwickelt, um die Datenexponierung bei Blockchain-Transaktionen zu minimieren.
„Kohaku soll sicherstellen, dass jede Partei einer Transaktion nur das direkt Notwendige für diese Transaktion weiß und nur dem absolut notwendigen Mindestmaß an Risiken ausgesetzt ist, das für die Durchführung der Transaktion erforderlich ist.“
erklärte der Entwickler.
Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie der Ethereum Foundation, Privatsphäre zu einer Kerneigenschaft innerhalb des Ökosystems zu machen. Am 8. Oktober kündigte die Foundation außerdem die Gründung des Privacy Cluster an, einem Team aus 47 Ingenieuren, Forschern und Kryptographen, das sich der Integration von Datenschutzmechanismen in alle Ebenen des Ethereum-Protokolls widmet.
Laut der Mitteilung gilt Privatsphäre als essenziell für die Nachhaltigkeit der Blockchain und stellt sicher, dass das Netzwerk „nutzbar, vertrauenswürdig und mit menschlicher Freiheit vereinbar“ bleibt. Der neue Cluster wird gemeinsam mit der Privacy and Scaling Explorations (PSE) Gruppe an Verbesserungen für private Zahlungen, dezentrale Identitäten und Metadatenschutz arbeiten.
PSE-Teams entwickeln Zero-Knowledge-Proofs (ZK-Proofs), die vertrauliche und skalierbare Transaktionen ermöglichen, ohne die Netzwerksicherheit zu beeinträchtigen. Darüber hinaus hat die Foundation eine Institutional Privacy Task Force eingerichtet, um Datenschutz- und Compliance-Richtlinien zu erstellen und Unternehmen sowie Finanzinstitutionen bei der Einführung von Lösungen auf Unternehmensniveau zu unterstützen.
Mit dem Start von Kohaku und den Fortschritten des Privacy Cluster stärkt Ethereum seine Position im Wettlauf um digitale Privatsphäre und macht sie zu einem grundlegenden Element der nächsten Generation dezentraler Anwendungen.
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