Analyse: Der heutige Flash-Crash ähnelt dem Bullenmarkt-Ausverkauf am Ende von 2021; Trader sollten Stop-Losses aktivieren und die Positionsgröße kontrollieren.
BlockBeats News, am 11. Oktober veröffentlichte der Krypto-Analyst @ali_charts eine Marktanalyse und erklärte, dass wir heute das größte Liquidationsereignis in der Geschichte der Kryptowährungen erlebt haben, das nur als vollständiger Flash Crash beschrieben werden kann. Innerhalb eines Tages wurden Positionen im Wert von etwa 19,3 Milliarden US-Dollar liquidiert, was etwa 1,66 Millionen Trader betraf. Viele Vermögenswerte erlebten während des Tages erhebliche Rückgänge, gefolgt von einer teilweisen Erholung, aber das Ausmaß dieses Ausverkaufs wirft ernsthafte Fragen darüber auf, an welchem Punkt im breiteren Marktzyklus wir uns befinden.
Durch die Analyse historischer Daten zeigt sich, dass das letzte vergleichbare Ereignis am Ende des Bullenmarktes 2021 stattfand, kurz nachdem Bitcoin seinen Höchststand von 69.200 US-Dollar erreicht hatte. Der Flash Crash im Dezember 2021 löschte innerhalb einer einzigen Tageskerze mehr als 24 % der Marktkapitalisierung aus, was sich später als Beginn des folgenden Bärenmarktes herausstellte. Die heutige Tageskerze von Bitcoin zeigt einen maximalen Rückgang von etwa 17 %, was sowohl im Ausmaß als auch im Kontext dem Crash am Ende des Bullenmarktes 2021 erstaunlich ähnlich ist. Die Ähnlichkeiten – ein lokales Hoch im Markt, eine Welle überhebelter Long-Positionen und eine Kettenreaktion von Liquidationen – sind für Trader kaum zu übersehen. Auch wenn diese Erholung als Kaufgelegenheit betrachtet werden könnte, ist Vorsicht geboten. Solche groß angelegten Liquidationen markieren oft eine Veränderung der Marktstruktur und nicht nur einen vorübergehenden Rückgang. Dieses Ereignis könnte das Markthoch darstellen, gefolgt von einer tieferen Korrektur. Wer derzeit Long-Positionen hält, sollte ein striktes Risikomanagement betreiben und sicherstellen, dass Stop-Loss-Orders aktiviert und die Positionsgrößen unter Kontrolle sind.
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