Microsoft sieht sich einer Sammelklage wegen Kartellrechtsverletzung gegenüber und wird beschuldigt, den Preis von ChatGPT erhöht zu haben.
Jinse Finance berichtet, dass Microsoft (MSFT.O) mit einer neuen Verbraucherklage konfrontiert ist. Die Kläger werfen dem Technologieriesen vor, durch eine geheime Vereinbarung mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI den Preis für generative künstliche Intelligenz illegal in die Höhe getrieben zu haben. Diese Sammelklage wurde bereits beim Bundesgericht in San Francisco eingereicht und beschuldigt Microsoft, durch eine exklusive Cloud-Computing-Vereinbarung mit OpenAI das Angebot an Rechenressourcen, die für den Betrieb von ChatGPT erforderlich sind, eingeschränkt zu haben. Bisher hat Microsoft mehr als 13 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert. In der Klageschrift heißt es, dass die in der frühen Entwicklungsphase von OpenAI getroffene Vereinbarung gegen das US-amerikanische Bundeswettbewerbsrecht verstoße, den Marktwettbewerb unterdrücke und die Abonnementpreise von ChatGPT künstlich in die Höhe treibe, während gleichzeitig die Produktqualität für Millionen von Nutzern der KI-Plattform beeinträchtigt werde.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
BTC erholt sich und durchbricht 76.000 USDT, 24-Stunden-Rückgang auf 4,06 % verringert
Jensen Huang: Für die Sicherheit von KI sind keine neuen Gesetze erforderlich, die Marktkräfte reichen aus
Nvidia-CEO Jensen Huang erklärte auf der Salesforce Dreamforce-Konferenz, dass Innovation und Sicherheit im Bereich der Künstlichen Intelligenz (AI) nicht im Widerspruch zueinanderstünden. Seiner Ansicht nach reiche der Marktmechanismus bereits aus, um die Sicherheit von AI-Produkten zu gewährleisten, sodass keine spezielle Gesetzgebung erforderlich sei. Unternehmen könnten bei der Entwicklung von AI-Lösungen durchaus auch Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Entscheidend sei dabei, das Tempo der Produktveröffentlichungen zu steuern, bis die Marktkonformität der Produkte ausreichend bestätigt sei.


