Die Sorgen über eine US-Kreditkrise nehmen zu – Bankaktien verlieren über 100 Milliarden US-Dollar an Marktwert.
Jinse Finance berichtet, dass im Vergleich zum Zusammenbruch der First Brands Group und Tricolor Holdings die von den regionalen Kreditinstituten Zions Bank und Western Union Bank offengelegten Verluste relativ gering erscheinen, mit Beträgen in Höhe von mehreren zehn Millionen US-Dollar statt mehreren Milliarden US-Dollar. Dennoch hat die aufeinanderfolgende Aufdeckung von Kreditbetrugsfällen erneut eine Debatte an der Wall Street ausgelöst: Wird das Zeitalter des freien Kapitals dazu führen, dass sowohl Banken als auch Nichtbanken den Preis zahlen müssen? In den Fällen von Zions Bank und Western Union Bank sind die mutmaßlichen Täter dieselben: Mit Andrew Stupin und Gerald Marcil verbundene Investmentfonds haben Gelder aufgenommen, um notleidende gewerbliche Hypothekendarlehen zu kaufen. Diese Enthüllungen kommen zu anderen jüngsten Kreditcrashs hinzu, darunter der Konkurs des Subprime-Autokreditgebers Tricolor Holdings im vergangenen Monat, wodurch ein Teil der Schulden nahezu vollständig abgeschrieben wurde. Kurz darauf meldete auch der Autozulieferer First Brands Group Insolvenz an und schuldet einigen der größten Finanzinstitute an der Wall Street über 10 Milliarden US-Dollar. Der Aktienmarkt reagierte heftig: Am Donnerstag verloren die 74 größten Banken der USA mehr als 100 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung.
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