Ripple Kursanalyse: XRP bleibt sowohl gegenüber BTC als auch USD schwach
Ripples nativer Token stand in den letzten zwei Wochen unter Druck und hat fast alle seine starken Gewinne aus dem dritten Quartal abgegeben. Während die Dominanz von Bitcoin stark gestiegen ist, kämpfen Altcoins wie XRP darum, wichtige Unterstützungsniveaus zu halten. Die Charts zeigen jedoch, dass vorerst noch eine gewisse Struktur erhalten bleibt.
Technische Analyse
Von Shayan
Das USDT-Paar
Im USDT-Chart hat XRP sich von der oberen Begrenzung seines breiten aufsteigenden Kanals zurückgezogen und testet nun die untere Trendlinie. Der Vermögenswert befindet sich derzeit knapp unterhalb der 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitte, wobei letzterer als unmittelbarer Widerstand bei etwa $2,60 dient.
Ein Durchbruch unter die untere Begrenzung des Kanals könnte die $2-Nachfragezone freilegen. Da der RSI ebenfalls um 40 pendelt, ist die Dynamik bärisch, aber nicht überverkauft, was darauf hindeutet, dass bei einem Scheitern der Unterstützung noch mehr Abwärtspotenzial besteht.

Das BTC-Paar
Beim Blick auf das BTC-Paar erscheint die Situation schwächer. XRP ist unter die langjährige Unterstützung um 2.500 SAT gefallen und kämpft darum, den 200-Tage-Durchschnitt zurückzuerobern. Nach einem starken Rückgang in den Bereich um 2.000 hat sich der Preis vorübergehend stabilisiert, handelt aber weiterhin unter wichtigen Widerstandsniveaus.
Auch der RSI bleibt in der Nähe von 39 stecken, was zeigt, dass die relative Stärke im Vergleich zu Bitcoin fehlt. Daher müssen die Käufer die 2.500-Zone bald zurückerobern, um wieder an Dynamik zu gewinnen. Andernfalls wird XRP wahrscheinlich seinen Rückgang gegenüber BTC fortsetzen.

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die Trendwende der KI-Rechenleistung und dahinter stehende Kapitalströme: Der Kapitalfluss von JPMorgan zeigt eine Rückgang der Käufe durch Privatanleger und einen Zufluss zu Kernunternehmen der Rechenleistung wie Nvidia und SanDisk.
Enthüllt wird nicht ein "vollständiger Rückzug der Privatanleger aus KI", sondern vielmehr eine unter makroökonomischem Druck deutlich verlangsamte allgemeine Markteintrittsdynamik sowie eine stärkere Konzentration auf Einzeltitel. Zur einmütigen Zinserhöhung der Federal Reserve um 25 Basispunkte und der Anhebung des Leitzinses auf 3,75 %–4,00 % lautet die Einschätzung von JPMorgan: Wenn es sich lediglich um den Rückzug des letzten Jahres erfolgten "Versicherungs-Zinssenkung" und einen flachen Zinserhöhungszyklus handelt, während die Unternehmensgewinne weiterhin stark bleiben und sich die Lage im Nahen Osten nicht weiter verschärft, ist der Aktienmarkt weiterhin in der Lage, den Anstieg der Zinssätze zu verkraften.
Abstimmungsergebnis 7-2! Die Bank of Japan erhöht die Zinsen mit der schnellsten Geschwindigkeit seit 1990, ohne ein deutlich restriktiveres Signal zu geben.
Die Bank of Japan hat den Leitzins auf 1,25 % angehoben, was den höchsten Stand seit 1995 darstellt und die sechste Zinserhöhung seit der Abkehr von der Negativzinspolitik im März 2024 ist. Von den neun Ausschussmitgliedern stimmten Asada und Sato aus Gründen der aktuellen wirtschaftlichen Lage dagegen, was die noch bestehenden Meinungsverschiedenheiten über weitere Straffungen innerhalb der Bank widerspiegelt. In ihrer Erklärung betonte die Bank of Japan, dass sie weiterhin die Zinsen anheben und das Maß der Lockerung anpassen werde; die Formulierung der Forward Guidance hat sich im Vergleich zur Erklärung im Juli jedoch kaum verändert und sendet kein deutlich stärker restriktives Signal aus.
