Bloomberg: Die 3,2 Milliarden Dollar Anleiheemission von TeraWulf macht das Unternehmen zum ersten Krypto-Mining-Unternehmen, das sich am High-Yield-Markt finanziert.
Foresight News berichtet unter Berufung auf Bloomberg, dass TeraWulf durch die Emission von Hochzinsanleihen im Wert von 3,2 Milliarden US-Dollar das erste Krypto-Mining-Unternehmen wurde, das sich am High-Yield-Markt finanzierte. Dieses Geschäft stellt die größte von Morgan Stanley geführte Hochzinsanleiheemission seit dem berühmten Leveraged Buyout von RJR Nabisco im Jahr 1989 dar. Die Transaktion zog Aufträge im Wert von über 11 Milliarden US-Dollar an, was auf eine „Backstop“-Garantie von Google, einer Tochtergesellschaft von Alphabet Inc., zurückzuführen ist. Diese Garantie tritt in Kraft, sobald das Rechenzentrum in Betrieb genommen wird und von dem britischen Startup Fluidstack gemietet wird. Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen empfing das Top-Management von TeraWulf etwa eine Woche vor dem Start der Transaktion fast 40 potenzielle Investoren auf dem Gelände in der Nähe von Buffalo, New York, um Bedenken hinsichtlich der noch nicht fertiggestellten Infrastruktur auszuräumen. Dabei fand eine mehr als dreistündige Fragerunde statt. Darüber hinaus erhalten die Gläubiger eine Rendite von 7,75 %, deutlich über dem Durchschnitt von 5,7 % für Anleihen mit vergleichbarem Rating, was ebenfalls zum Erfolg der Transaktion beitrug.
Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen ist der Krypto-Miner Cipher Mining Inc. das nächste Ziel und wird voraussichtlich Hochzinsanleihen im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar emittieren, die ebenfalls von Google unterstützt werden. Morgan Stanley kassiert dabei hohe Gebühren. Die Investmentbank beriet TeraWulf im August bei einer Wandelanleihe-Transaktion und arbeitet nun mit Cipher an einer ähnlichen Anleiheemission zusammen.
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