Bloomberg-Analyst: Die Fehlannahme, dass Bitcoin-ETFs die Marktvolatilität verringern können, bleibt bestehen – hohe Volatilität und hohes Risiko werden weiterhin anhalten
Odaily berichtete, dass Eric Balchunas, Senior ETF-Analyst bei Bloomberg, auf der Plattform X erklärte, dass seine frühere Einschätzung, dass die Struktur der Bitcoin ETF-Investoren stärker als vom Markt erwartet sein würde, im Wesentlichen weiterhin zutreffe. Allerdings habe sich seine Annahme, dass ETF-Zuflüsse die starke Volatilität des Marktes verringern würden, als falsch erwiesen. Eric Balchunas sagte, er sei ursprünglich davon ausgegangen, dass ETF-Retailgelder die hochspekulativen Privatanleger vor dem FTX-Ereignis ersetzen und so die Marktstabilität erhöhen würden. Dabei habe er jedoch den Verkaufsdruck, der durch konzentrierte Verkäufe von Early Adopters (OG) auf hohem Niveau entsteht, nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem wies er darauf hin, dass der Bitcoin-Preis innerhalb von zwei Jahren um etwa 450% gestiegen sei, was an sich schon ein potenzielles Risikosignal darstelle. Ein zu schneller Anstieg gehe oft mit hoher Volatilität einher, weshalb die Eigenschaft von Bitcoin als hochvolatiler und risikoreicher Vermögenswert auch in absehbarer Zukunft bestehen bleiben werde.
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