USD/INR bleibt relativ stabil, da indische Aktien nur begrenzte Auslandsinvestitionen verzeichnen
Indische Rupie bleibt schwach angesichts begrenzter ausländischer Investitionen
Am Freitag eröffnete die indische Rupie (INR) unverändert gegenüber dem US-Dollar (USD) und blieb damit nahe ihrem tiefsten Stand seit über drei Wochen. Der USD/INR-Wechselkurs bleibt stabil bei etwa 91,20, da der indische Aktienmarkt weiterhin Schwierigkeiten hat, ausländische Investoren anzuziehen.
Daten der NSE zeigen, dass der Zufluss ausländischen Kapitals in indische Aktien uneinheitlich ist, selbst nachdem die USA und Indien Anfang Februar ein Handelsabkommen angekündigt hatten. In diesem Monat haben Foreign Institutional Investors (FIIs) Aktien im Wert von 895,58 Crore Rupien erworben – eine bescheidene Summe im Vergleich zu den erheblichen Abflüssen der letzten sieben Monate.
Am 2. Februar bestätigten beide Nationen die Ankündigung von Präsident Donald Trump über ein Handelsabkommen, bei dem die USA zustimmten, die Zölle auf Importe aus Indien von 50 % auf 18 % zu senken, einschließlich der Abschaffung von 25 % Strafzöllen.
Andernorts hat die indische Rupie nicht von Anzeichen einer Entspannung zwischen den USA und Iran profitiert. Omans Außenminister, Badr al-Busaidi, berichtete früh in der Sitzung, dass die Atomverhandlungen zwischen den beiden Ländern „signifikante Fortschritte“ gemacht hätten und weitere Gespräche nächste Woche in Wien geplant seien.
Trotz dieser Entwicklungen haben die positiven Gespräche zwischen den USA und Iran keinen nennenswerten Einfluss auf die Ölpreise gehabt, wodurch die Rupie weiterhin ohne Unterstützung bleibt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird WTI-Rohöl 0,3 % niedriger bei etwa 65,25 $ gehandelt. Die starke Abhängigkeit der indischen Wirtschaft von Ölimporten macht die Rupie besonders anfällig für Schwankungen der Energiepreise.
Inländischer Ausblick und bevorstehende Wirtschaftsdaten
Anleger warten nun auf die Veröffentlichung der Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal, die für 16:00 Uhr IST (10:30 GMT) angesetzt ist. Es wird erwartet, dass die Wirtschaft mit einer Jahresrate von 7,2 % gewachsen ist, was eine Verlangsamung gegenüber dem Wachstum von 8,2 % im Vorquartal bedeuten würde.
Globale Währungs- und Handelsentwicklungen
Während der asiatischen Handelssitzung zeigt der US-Dollar wenig Bewegung und wird die Woche voraussichtlich mit minimaler Gesamtveränderung abschließen, nachdem es zuletzt zu volatilitätsbedingten Schwankungen aufgrund von Zöllen kam. Der US Dollar Index (DXY), der die Währung gegenüber sechs wichtigen Konkurrenten misst, ist auf etwa 97,70 gesunken.
Früher in dieser Woche kündigte Präsident Trump einen weltweiten Zollsatz von 10 % an, wobei US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer andeutete, dass die Sätze für bestimmte Länder auf 15 % oder höher angehoben werden könnten. Das Weiße Haus hat globale Zölle gefordert, um die Auswirkungen einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zollpolitik, die am 20. Februar erging, auszugleichen.
Federal Reserve-Politik und Markterwartungen
Im Bereich der Geldpolitik erwarten Händler laut dem CME FedWatch Tool mehrheitlich, dass die Federal Reserve die Zinssätze bei ihren Sitzungen im März und April unverändert lässt. Diese Erwartung wird durch die anhaltend über dem Ziel der Zentralbank von 2 % liegenden Inflationsraten angetrieben.
Am Donnerstag sprach sich Austan Goolsbee, Präsident der Chicago Fed, für mehrere Zinssenkungen in diesem Jahr aus, riet jedoch davon ab, diese zu früh umzusetzen, da die Inflation weiterhin über dem gewünschten Schwellenwert liegt. „Die Zinsen können sinken, aber wir wollen nicht vorzeitig handeln, bevor die Inflation nachlässt“, sagte Goolsbee gegenüber Fox News.
USD/INR Technische Übersicht: Paar hält sich über 91,00
Das USD/INR-Paar handelt nahezu unverändert um 91,20 und behält einen leicht bullischen Ton bei, da es sich über dem 20-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) befindet, der aktuell knapp unter dem Spotpreis liegt.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) nähert sich der Marke von 60,00 und signalisiert eine positive, aber moderate Dynamik anstelle eines starken Aufwärtstrends.
- Unmittelbare Unterstützung findet sich am 20-Tage-EMA bei etwa 90,94. Ein Rückgang unter dieses Niveau könnte das jüngste Reaktionstief bei 90,58 offenlegen, gefolgt von einer tieferen Unterstützung am Tief vom 3. Februar bei 90,15.
- Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim Tief vom 22. Januar bei 91,35, mit weiterem Widerstand am Tief vom 28. Januar bei 91,66.
(Die technische Analyse für diesen Abschnitt wurde durch ein KI-Tool unterstützt.)
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