Ein CPO einer Börse ruft US-Gesetzgeber dazu auf, die Kryptosteuervorschriften zu reformieren und erklärt, dass die derzeitigen Gesetze veraltet sind.
PANews, 27. März – Laut Cryptopolitan hat der Chief Policy Officer einer Börse, Faryar Shirzad, US-Gesetzgeber dazu aufgerufen, die Steuerregelungen für Kryptowährungen zu reformieren, da die aktuellen Gesetze überholt seien. Die Einstufung von Krypto-Assets als „Vermögen“ führt dazu, dass selbst die Zahlung von Gas-Gebühren oder die Nutzung von Stablecoins für alltägliche Transaktionen steuerpflichtig wird. Nutzer müssen die Kostenbasis ermitteln, Gewinne und Verluste verfolgen und Berichte erstellen, was eine erhebliche Compliance-Belastung verursacht. Daten einer Börse zeigen, dass das Kundenservice-Aufkommen zu steuerbezogenen Anfragen im Vergleich zum Vorjahr um 34% gestiegen ist. Für 2025 wird mit der Ausgabe von mehreren Millionen 1099-DA-Formularen gerechnet, wobei viele sehr kleine Transaktionen betreffen werden.
Shirzad wies darauf hin, dass bei mehr als 63% der Nutzer Lücken in der Kostenbasis-Dokumentation bestehen. Steuerzahler zahlen entweder zu viel oder müssen ihre Transaktionen manuell abgleichen. Er empfiehlt, für kleinere Transaktionen einen Mindestfreibetrag einzuführen, um die Berichtspflichten bei geringfügigen Zahlungen zu reduzieren. Wenn die Steuerregelungen nicht angepasst werden, könnten Nutzer und Innovation ins Ausland abwandern und die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Krypto-Bereich beeinträchtigen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Goldman Sachs interpretiert Metas (META.US) KI-Paradigmenwechsel: MuseAI läutet eine neue Ära intelligenter Agenten ein
Kürzlich hat Meta sein persönliches KI-Agentenprodukt Muse AI auf den Markt gebracht, was den offiziellen Übergang der Consumer-KI von rein dialogbasierten Chatbots hin zu intelligenten Agenten markiert, die reale Aufgaben eigenständig ausführen können. Goldman Sachs hat in einem aktuellen Bericht die Bewertung für Meta weiterhin auf „Kaufen“ belassen.

Piper Sandler senkt das Kursziel für Kimberly-Clark auf 118 US-Dollar.
Die europäischen Aktienindex-Futures fallen.

