Protocol Guild: Die Gehälter von L1-Core-Entwicklern liegen 50 % unter dem Marktniveau und werden derzeit von leistungsstarken neuen Chains mit dem Zehnfachen des Gehalts abgeworben.
Foresight News berichtet, dass Protocol Guild-Mitglied cheeky-gorilla auf der EthCC[9] betonte, dass die Gehälter der Ethereum L1-Kernentwickler um 50 % bis 60 % unter dem Marktniveau vergleichbarer Positionen liegen, während Hochleistungs-Blockchains wie Monad und führende L2-Projekte gezielt mit Gehaltspaketen, die mehr als das Zehnfache betragen, abwerben. Er warnte, dass der Verlust erfahrener Forscher, die mit den zugrunde liegenden Protokoll-Logiken vertraut sind, das reale Risiko birgt, dass zentrale Meilensteinprojekte wie PeerDAS und Verkle Trees zum Stillstand kommen.
Das Protocol Guild hat bisher Vermögenswerte von über 100 Millionen US-Dollar angesammelt. Diese stammen aus Spenden von Projekten wie EigenLayer, ether.fi und Taiko, die von der Ethereum-Ökosphäre profitieren, und werden über Smart Contracts mit linearer Zuteilung über vier Jahre an mehr als 160 Kernmitwirkende verteilt. Ziel ist es, zentrale Talente mit langfristigen Anreizen zu binden. Um dieses System aufrechtzuerhalten, bekräftigte cheeky-gorilla erneut die Initiative „The 1% Pledge“ und rief Projekte, die innerhalb des Ethereum-Ökosystems Gewinne erwirtschaften, dazu auf, 1 % ihres Token-Angebots an das Protocol Guild zurückzugeben. Er betonte, dass eine gesunde L1-Kernentwicklung die Grundlage des gesamten Ethereum-Ökosystems sei und diese Investition notwendig sei, um die kontinuierliche Entwicklung von Ethereum sicherzustellen – es handle sich hierbei nicht um Wohltätigkeit, sondern um eine essenzielle Kostenstelle.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
USDT und USDC machen 94 % des zirkulierenden Stablecoin-Angebots aus.
Santander Bank: Japans GPIF muss seine Anlagepolitik nicht anpassen, 62 Milliarden US-Dollar könnten verkauft werden
Analysten der spanischen Santander Bank berichten, dass der japanische Government Pension Investment Fund (GPIF) möglicherweise US-Staatsanleihen im Wert von bis zu 62 Milliarden US-Dollar verkaufen könnte, ohne seine Richtlinien zur Vermögensallokation offiziell ändern zu müssen.

Der Yen-Aufschwung könnte nur vorübergehend sein, Morgan Stanley setzt auf ein Comeback von Arbitrage-Geschäften – USD/JPY dürfte auf 163 steigen.
Morgan Stanley ist der Ansicht, dass die jüngste Stärke des Yen hauptsächlich aus kurzfristigen Arbitrage-Geschäften und Wetten auf eine Rückkehr japanischer Gelder resultiert, nicht jedoch aus einer tatsächlichen Verbesserung der Fundamentaldaten.

Anthropic-IPO als Wohlstandsfest: Goldman Sachs, Bank of America und andere konkurrieren um das Vermögensmanagement der Mitarbeiter
Die Bewertung von Anthropic ist in sehr kurzer Zeit stark angestiegen, wobei einige Mitarbeiter Aktien erst seit zwei Jahren halten und nun mit einer viel größeren Vermögensrealisierung als erwartet rechnen können. Vermögensverwalter sagen: "Das ist wie ein Lotterielos." Derzeit haben Goldman Sachs, Bank of America, BNY Mellon, JPMorgan und Wells Fargo bereits Kontakt zu Anthropic aufgenommen, um frühzeitig langfristige Vermögensverwaltungsbeziehungen zu hochvermögenden neuen Tech-Millionären aufzubauen.
