Die Bank of Japan sendet ein diskretes Signal und vermeidet eine Zusage zu einer Zinserhöhung vor der April-Sitzung.
BlockBeats News, 6. April: Die Bank of Japan hat es vermieden, die Markterwartungen einer Zinserhöhung in diesem Monat durch subtile Signale in ihren beiden vierteljährlichen regionalen Wirtschaftsberichten zu schüren. In einer weiteren Mitteilung, die die Ansichten der jeweiligen Filialleiter zusammenfasst, erklärte die Bank of Japan, dass angesichts zunehmender Unsicherheiten die Besorgnis über Preiserhöhungen, insbesondere von Energiepreisen, und deren negative Auswirkungen auf Unternehmensgewinne und den privaten Konsum zunimmt.
Dieser Kommentar deutet darauf hin, dass die Bank of Japan so kurz vor der nächsten Zinsentscheidung am 28. April nicht bereit ist, sich auf eine Zinserhöhung festzulegen. Laut Preisen am Overnight-Indexed-Swap-Markt sahen Händler am Montag eine Wahrscheinlichkeit von etwa 66 % für eine Zinserhöhung in diesem Monat, da der Iran-Konflikt in einer bereits von hoher Inflation geprägten Umgebung zusätzliche inflationsbedingte Risiken für Japan bringen könnte. Die Bank of Japan erklärte zudem, dass viele Berichte darauf hindeuten, dass Unternehmen weiterhin Kostensteigerungen wie für Arbeit und Logistik in die Verkaufspreise einpreisen. Gleichzeitig reagieren Unternehmen auf die Inflationsmüdigkeit der Verbraucher, indem sie das Ausmaß der Preiserhöhungen begrenzen und ihr Angebot an preisgünstigen Produkten ausweiten. (FOREX)
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