Der Kandidat für den Gouverneur der südkoreanischen Zentralbank: CBDC und Einlagen-Token sollten das Kernstück des digitalen Währungsökosystems bilden
ChainCatcher berichtet unter Berufung auf Yonhap News Agency, dass Shin Hyun-song, Kandidat für den Gouverneur der südkoreanischen Zentralbank, in seiner schriftlichen Antwort auf die Anhörung im Parlament erklärte, dass Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) und auf ihrer Grundlage ausgegebene Einlagen-Token der Geschäftsbanken den Kern des Ökosystems digitaler Währungen bilden sollten. Shin Hyun-song sprach sich grundsätzlich für die Einführung eines koreanischen Won-Stablecoins aus, betonte jedoch, dass das Vertrauen in die Währung am wichtigsten sei.
Bezüglich der ausgebenden Institutionen von Stablecoins auf Won-Basis meint er, dass Korea kein Land mit einer Reservewährung ist und die Einhaltung von Vorschriften von entscheidender Bedeutung sei. Daher empfiehlt er, vorrangig bankengetriebene Konsortien zuzulassen, während Nicht-Bankinstitute daran teilnehmen und der Umfang später schrittweise ausgeweitet werden kann. Shin Hyun-song äußerte sich zurückhaltend zur Aussage, dass Stablecoins die Effizienz des Devisenhandels verbessern können, und ist der Ansicht, dass noch unklar sei, ob Blockchain konform mit Kapital- und Devisenregulierungen ist. Er erklärte zudem, dass Krypto-Assets, einschließlich Stablecoins, zentrale geldliche Funktionen wie Wertmaßstab, Tauschmittel und Wertspeicher nicht erfüllen und Krypto-Assets daher keine gesetzlichen Zahlungsmittel ersetzen können.
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