Der Agent von „1011 Insider Whale“: Der Markt setzt auf „friedliche Transaktionen“, das Risiko im Hormus bleibt weiterhin bestehen.
Odaily berichtet, dass Garrett Jin, Vertreter des „1011 Insider-Whales“, erklärt hat, dass der aktuelle Markt „Friedenserwartungen“ einpreist und dadurch Risikoanlagen steigen, dies jedoch in Widerspruch zur Angebots- und Nachfragesituation am Energiemarkt steht.
Er weist darauf hin, dass der S&P 500 Index ein neues Allzeithoch erreicht hat, während der Brent-Rohölpreis wieder auf etwa 103 US-Dollar gestiegen ist. Zuvor hatten Hedgefonds massiv Rohöl leerverkauft; Daten von Goldman Sachs zeigen, dass das Verhältnis von Short- zu Long-Positionen zeitweise 7,6:1 betrug. Die Bedingungen, von denen der aktuelle Anstieg am Markt abhängt – darunter die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz, Rückgang der Ölpreise, sinkende Inflation und Zinssenkungen durch die US-Notenbank – sind bislang nicht eingetreten. Die Lücke zwischen den langfristigen Gewinnerwartungen und den tatsächlichen Gewinnen hat das Hoch aus dem Jahr 2021 erreicht.
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Seit 1945 hat der S&P 500 insgesamt 12 Bärenmärkte mit einem Rückgang von über 20% und 4 starke Korrekturen von 18% bis 20% erlebt. Sechs dieser Fälle traten direkt nach einer von Zinserhöhungen ausgelösten Rezession auf, zwei weitere standen weder in Zusammenhang mit Zinserhöhungen noch mit einer Rezession. Goldman Sachs ist der Ansicht, dass der Markt bereits mehrere Zinserhöhungserwartungen eingepreist hat; Morgan Stanley warnt, dass steigende Renditen eine Korrektur auslösen könnten; JPMorgan konzentriert sich derweil stärker auf die Entwicklung der Ölpreise und der Unternehmensgewinne.
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