Vitalik: KI-gestützte formale Verifizierung kann die Effizienz und Sicherheit von Code gleichzeitig verbessern
Foresight News berichtet, dass Vitalik Buterin einen Beitrag über die Anwendungsperspektiven der formalen Verifikation im Bereich der Blockchain-Sicherheit veröffentlicht hat. Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass sich in der fortschrittlichen Entwicklung von Ethereum ein neues Paradigma abzeichnet: Der direkte Einsatz von EVM-Bytecode, Assembler oder Lean zur Codierung, wobei die Korrektheit des Codes durch in Lean automatisch überprüfbare mathematische Beweise verifiziert wird. Der Forscher Yoichi Hirai bezeichnete dieses Paradigma als die „endgültige Form der Softwareentwicklung“. Vitalik ist der Ansicht, dass KI-gestützte formale Verifikation das Potenzial hat, die Effizienz und Sicherheit von Code gleichzeitig zu verbessern, insbesondere für sicherheitsrelevante Kernmodule wie STARK, ZK-EVM, quantenresistente Signaturen und Konsensalgorithmen. Im Artikel wird jedoch auch betont, dass formale Verifikation kein Allheilmittel ist und beispielsweise durch unvollständigen Beweisumfang, Fehlerspezifikationen oder Hardware-seitige Seiteneffekte ihre Wirksamkeit verlieren kann. Zukünftige Software könnte sich daher in einen „sicheren Kern“ und einen „unsicheren Randbereich“ aufteilen, wobei Ethereum zu einem der wichtigsten Sicherheitskerne werden dürfte.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
BTC erholt sich und durchbricht 76.000 USDT, 24-Stunden-Rückgang auf 4,06 % verringert
Jensen Huang: Für die Sicherheit von KI sind keine neuen Gesetze erforderlich, die Marktkräfte reichen aus
Nvidia-CEO Jensen Huang erklärte auf der Salesforce Dreamforce-Konferenz, dass Innovation und Sicherheit im Bereich der Künstlichen Intelligenz (AI) nicht im Widerspruch zueinanderstünden. Seiner Ansicht nach reiche der Marktmechanismus bereits aus, um die Sicherheit von AI-Produkten zu gewährleisten, sodass keine spezielle Gesetzgebung erforderlich sei. Unternehmen könnten bei der Entwicklung von AI-Lösungen durchaus auch Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Entscheidend sei dabei, das Tempo der Produktveröffentlichungen zu steuern, bis die Marktkonformität der Produkte ausreichend bestätigt sei.


