Tagesbeobachtung | Goldpreis durchbricht nach zehn Jahren die 8900-Dollar-Marke – echt oder fake?
Heute erwartet ein internationales Unternehmen, dass der Bullenmarkt bei Gold noch nicht beendet ist und der internationale Goldpreis in den nächsten zehn Jahren 8.900 US-Dollar/Unze erreichen könnte. Wie sollten solche Nachrichten eingeordnet und in die eigene Analyse aufgenommen werden? Hier zunächst eine Zusammenfassung: Der jährliche „In Gold We Trust“-Bericht von Incrementum Asset Management berichtet, dass der Goldpreis Anfang dieses Jahres einen beispiellosen Anstieg erlebt und danach erhebliche Schwankungen durchlebt hat. Derzeit befindet sich der Markt in einer Konsolidierungsphase. Insgesamt allerdings erfüllt Gold weiterhin seine traditionelle Rolle und bleibt ein entscheidendes monetäres Asset in der Weltwirtschaft.
Für dieses Jahr erwartet der Bericht, dass die weltweit von den USA getriebene Inflation den internationalen Goldpreis in den nächsten zehn Jahren auf 8.900 US-Dollar/Unze steigen lassen könnte. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass Gold nicht mehr nur als Ware oder reine Krisenanlage gilt, sondern im sich stetig verändernden globalen Währungssystem zunehmend als neutrales Reserveasset wahrgenommen wird.
Wer diesen Abschnitt liest und lediglich denkt: „Unfug, wieder eine Masche, um mich über den Tisch zu ziehen“, „Ich glaube das nicht – wer's glaubt, kauft“, „Kein Wort sollte man diesen internationalen Unternehmen glauben“ oder „Kauf, kauf, kauf“, hat diese Lektüre in einem gewissen Maße leider verschwendet. Die Meinung anderer oder von Institutionen sollte stets eine referenzierende Grundlage sein, niemals aber der ausschlaggebende Grund für eigene Entscheidungen. Sicherlich könnten Meinungsgeber eigene Interessen verstecken, und auch diese internationalen Unternehmen könnten potenziell irreführend wirken. Aber beim Lesen von Informationen gilt es vor allem, die verifizierbaren Teile für die eigene Analyse zu extrahieren und ins persönliche Bewertungsraster einzubauen.
Redaktion | Jiao Yang Layout | Jiao Yang Visualisierung | Zhang Zongwei
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