Hat Nvidia die Speicherbestückung der neuen Generation von Rack-Servern stark reduziert und dadurch einen kollektiven Kurssturz bei Speicheraktien ausgelöst? Der Gründer von SemiAnalysis stellt klar: Diese Aussage ist zu reißerisch.
Odaily berichtete, dass laut aktuellen Marktinformationen der neueste Bericht von SemiAnalysis darauf hinweist, dass Nvidias nächste Generation des AI-Server-Clusters Rubin NVL72 eine bedeutende Anpassung in der Speicher-Konfiguration vorgenommen hat. Um Engpässe in der Lieferkette zu bewältigen und die pünktliche Auslieferung der Rubin-Schränke sicherzustellen, wurde die pro Rack geplante Kapazität drastisch von ursprünglich 55 TB auf 28 TB reduziert, was einer Kürzung von etwa 50 % entspricht. Es werden nun abgespeckte 96GB SOCAMM-Speichermodule anstelle der bisherigen 192GB High-End-Module verwendet. Infolge dieser Nachricht gerieten Speicher-Aktien wie Micron und SK Hynix unter Druck und verzeichneten Kursverluste.
Dazu äußerte sich Dylan Patel, Gründer, CEO und Chefanalyst von SemiAnalysis (@dylan522p), und sagte: „Ich finde es amüsant, wenn Leute unsere Aussagen teilen, dabei aber den Großteil der Inhalte aus unseren Notizen übersehen. Unser ursprünglicher Bericht wurde nicht mit solch reißerischen Titeln veröffentlicht, um Abonnenten zu locken.“
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