Der Gründer von ZODL: Der ZEC-Fehler ist kein Defekt in der zugrundeliegenden Kryptographie oder dem Proof-Generation-Engine.
Laut einem Bericht von Jinse Finance ist der ZEC-Preis am 5. Juni um 30 % gefallen, nachdem der Orchard-Pool von einer unlimitierten Fälschungsschwachstelle betroffen war. Der ZODL-Gründer Josh Swihart erklärte in einem Beitrag, dass die Orchard-Schwachstelle in einer der Regeln liegt, die zu locker formuliert wurde und es ermöglicht, gefälschte Informationen zu akzeptieren und dennoch die Prüfung zu bestehen. Dadurch könnte die Engine fälschlicherweise glauben, dass eine gefälschte Transaktion gültig ist. Tatsächlich könnte jemand ZEC im Orchard-Transaktionspool gefälscht haben. Dabei handelt es sich um einen Fehler in der handgeschriebenen Regel und nicht um einen Fehler in der zugrundeliegenden Kryptografie oder dem Beweismaschinengenerator. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass solche Schwachstellen nicht mehr auftreten. Die beste Antwort lautet formale Verifikation. Tachyon verwendet aktuell formale Verifikation für den Aufbau und nutzt ein schlankeres und einheitlicheres Regelwerk. Im Vergleich zu Orchard gibt es weniger Sonderfälle und Detailkomplexität, was bedeutet, dass das gesamte Regelwerk mathematisch vollständig bewiesen werden kann. Mehrere Teams arbeiten bereits an der formalen Verifikation der bestehenden Orchard-Circuits. Sollte diese Verifikation gelingen, könnte die kurzfristige Einführung eines zweiten Orchard-Pools die beste Option vor Tachyon sein. Tachyon ist zwar strukturierter, aber ein formal verifizierter Orchard-Pool kann als effektive Übergangslösung dienen.
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