Die SEC verhängt eine Geldstrafe von 100 Millionen Dollar gegen Western Asset Management, Abschluss im Fall des ehemaligen Chief Investment Officer wegen "Cherry Picking".
Laut Golden Ten Data hat die US-Börsenaufsicht (SEC) am 5. Juni eine Verwaltungsanordnung erlassen und Western Asset Management Company mit einer zivilrechtlichen Geldstrafe in Höhe von 100 Millionen US-Dollar belegt sowie eine Unterlassungsanordnung gegen Verstöße erlassen. Grund dafür ist, dass das Unternehmen es versäumt hat, den ehemaligen Co-Chief Investment Officer Stephen Leech und dessen betrügerische Praktiken bei der Handelszuweisung wirksam zu überwachen. Die SEC stellte fest, dass Leech zwischen Januar 2021 und Oktober 2023 sogenannte "Cherry-Picking"-Verstöße begangen hat, indem er Day-Trading-Gewinne in dreistelliger Millionenhöhe bevorzugt bestimmten Portfolios zugewiesen und verlustreiche Geschäfte anderen Portfolios zugeschoben hat. Western Asset Management Company wusste oder hätte von diesen Unregelmäßigkeiten wissen müssen, ergriff jedoch keine angemessenen Maßnahmen zur Überprüfung und Verhinderung und setzte auch keine wirksamen internen Kontrollrichtlinien für eine faire Zuweisung um. Die Geldstrafe von 100 Millionen US-Dollar wird zur Einrichtung eines Fairnessfonds verwendet, um geschädigte Investoren zu entschädigen. Western Asset Management Company hat bereits eigene Untersuchungen eingeleitet, kooperiert aktiv mit den Behörden und hat eine Einigung zu den Vorwürfen erzielt.
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