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Der einzige Ausweg aus der Schuldenkrise Großbritanniens besteht darin, ein reales BIP-Wachstum von 4 % bis 5 % zu erreichen, nicht durch Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen.

Der einzige Ausweg aus der Schuldenkrise Großbritanniens besteht darin, ein reales BIP-Wachstum von 4 % bis 5 % zu erreichen, nicht durch Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen.

汇通财经汇通财经2026/06/08 11:52
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⑴ Großbritannien steht vor einer Warnung bezüglich einer Schuldenkrise. Der ehemalige Chefökonom des IWF, Rogoff, erklärte, dass die Wahrscheinlichkeit einer schweren Schuldenkrise in Großbritannien vor Ende dieses Jahrzehnts bereits über 50 % liegt. 2012 behauptete der damalige Vorsitzende des britischen Amtes für Haushaltsverantwortung, Chote, Großbritannien sei „bankrott“ und warnte, dass die Staatsverschuldung außer Kontrolle geraten könnte, sofern die Regierung die Ausgaben nicht kürzt oder die Steuern erhöht. ⑵ Allerdings sind die Steuern derzeit auf einem historischen Höchststand, sodass es kaum Spielraum für weitere Steuererhöhungen gibt; und eine drastische Kürzung der Ausgaben ist politisch nahezu undurchführbar. Daher bleibt als einzige Lösung, den Nenner zu verändern – das heißt, ein signifikantes Wirtschaftswachstum zu erreichen. Eine Verschuldung von 100/100 hat eine ganz andere Bedeutung als 100/200. Ein reales BIP-Wachstum von 4 % bis 5 % über zehn Jahre hinweg könnte nahezu alle Probleme lösen. ⑶ Der Weg zu Wachstum ist ebenfalls relativ klar: Wirtschaftswachstum ist im Wesentlichen ein natürliches Nebenprodukt davon, dass Menschen neue Dinge ausprobieren und mehr erreichen. Der Schlüssel, um Wachstumskräfte freizusetzen, liegt darin, die Menschen nicht am Ausprobieren neuer Dinge zu hindern und die regulatorischen Eingriffe zu reduzieren. Es ist sinnvoller, den regulatorischen Staat zu verkleinern – eine praktikablere Option –, als einen heftigen politischen Kampf über Kürzungen bei den Transferausgaben zu führen. Aus ökonomischer Sicht steht Großbritannien derzeit vor einem strukturellen Wachstumsproblem und nicht einfach vor einer konjunkturellen Finanzkrise. In Zukunft sollte beobachtet werden, ob die britische Regierung tatsächlich Maßnahmen zur Deregulierung und zur Förderung von Investitionen ergreift.
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