Rivian gibt an, dieses Jahr ein autonomes Fahrsystem auf den Markt zu bringen, das mit Tesla FSD vergleichbar ist
Quelle: Globaler Marktbericht
Der CEO des US-Elektroautoherstellers Rivian, Scaringe (RJ Scaringe), erklärte kürzlich, dass das Unternehmen planmäßig voranschreite und noch in diesem Jahr ein überwachtes autonomes Fahrsystem ähnlich dem Tesla FSD veröffentlichen werde.
Bei einer Veranstaltung am vergangenen Donnerstag sagte Scaringe, Rivian werde ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS) auf den Markt bringen, das es der zweiten Fahrzeuggeneration des Unternehmens und dem neuen R2 ermöglichen soll, unter Aufsicht autonom von einem Ziel zum anderen zu fahren – also sogenanntes Punkt-zu-Punkt-Fahren.
Scaringe verglich diese Technologie mit Teslas FSD.
„Später in diesem Jahr werden wir ein vollständig überwachtes Punkt-zu-Punkt-Autonomes Fahrsystem einführen, das dem Tesla FSD sehr ähnlich ist“, sagte er. „Diese Funktion wird auf alle unsere Fahrzeuge der zweiten Generation ausgeweitet, und natürlich auch auf den R2.“
Falls sich Scaringes Prognose bewahrheitet, würde die Einführung dieses Features eine deutliche Verbesserung gegenüber Rivians aktuell als „Universal Hands-Free“ (UHF) bezeichnetem Fahrsystem darstellen.
UHF ist ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS), das auf etwa 3,5 Millionen Meilen (rund 5,6 Millionen Kilometer) klarer Straßen in den USA und Kanada Lenk- und Geschwindigkeitskontrolle ermöglicht. Es kann jedoch nicht wie Teslas überwachte FSD-Version automatisch abbiegen, Ampeln erkennen oder auf Parkplätzen fahren.
Scaringes Aussage könnte darauf hindeuten, dass das fortschrittliche Fahrerassistenzsystem (ADAS) von Rivian innerhalb eines Jahres nach Veröffentlichung für Kunden nun ein ähnliches Fahrlevel wie das FSD erreicht hat.
Der CEO präzisierte nicht, ob die Reichweite dieser autonomen Fahrtechnologie zum Zeitpunkt der ersten Veröffentlichung beschränkt sein wird. Rivian hat sich dazu noch nicht geäußert.
Im Dezember letzten Jahres gab das Unternehmen bekannt, massiv in die Entwicklung vollautonomer Fahrtechnologie für zukünftige Fahrzeugserien zu investieren, um Fahrten ohne manuelle Bedienung und Überwachung durch den Fahrer zu ermöglichen.
Scaringe sagte auf der Veranstaltung am vergangenen Donnerstag, dass unüberwachte autonome Fahrtechnologie nächstes Jahr veröffentlicht werden solle.
Eine der Strategien von Rivian ist es, autonome Fahrtechnologie für fahrerlose Taxi-Flotten zu entwickeln. Im März dieses Jahres unterzeichnete das Unternehmen einen Vertrag im Wert von 1,25 Milliarden US-Dollar mit Uber, laut dem Uber bis zu 50.000 R2 fahrerlose Taxis von Rivian kaufen werde, um seine Vision fahrerloser Taxis zu verwirklichen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Hedgefonds werden zum ersten Mal seit 14 Monaten auf den japanischen Yen bullish – ist ein Wendepunkt für Carry-Trades erreicht?
Hedgefonds sind seit Juli 2025 erstmals wieder optimistisch gegenüber dem Yen und beginnen darauf zu wetten, dass der Yen stärker wird.
Der Betreiber der neuen KI-"Cloud" Nscale (NSCL.US) strebt einen Börsengang an der US-Börse an und plant, bis zu 3 Milliarden US-Dollar einzunehmen; Anthropic investiert 45 Milliarden US-Dollar, um Rechenleistung zu sichern.
Der Entwickler von KI-Datenzentren Nscale hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde einen Antrag auf einen Börsengang eingereicht und plant einen Börsengang an der New Yorker Börse unter dem Tickersymbol "NSCL".
