Die Währungskrise zeichnet sich ab – wie entwickeln sich Gold und Silber?
In den vergangenen mehr als 20 Jahren haben die Zentralbanken weltweit ihre Devisenreserven kontinuierlich erhöht, und die Fähigkeit zur Risikobewältigung ist insgesamt deutlich gestiegen. Das Marktvertrauen wird jedoch oft von der Preisentwicklung beeinflusst.
Aus mittel- bis langfristiger Perspektive wird die starke physische Goldnachfrage in den asiatischen Märkten nach Anpassungen der Marktliquidität zu einer wichtigen Stütze für die Gold- und Silberpreise werden. Laut den neuesten Daten des World Gold Council ist die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen in Indonesien im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 47 % gestiegen; die Bevölkerung betrachtet physisches Gold eindeutig als das beste Instrument, um sich gegen die Abwertung der Rupiah und die Inflation abzusichern. Lokale Goldbarren werden in indonesischen Rupiah bewertet und weisen langfristig einen Aufschlag von 7 % bis 14 % auf. In Krisenzeiten steigt die Goldkaufnachfrage am Markt weiter an. Gleichzeitig zieht auch die Goldinvestitionsnachfrage in Ländern wie Indien und Thailand an. Selbst wenn die hohen Goldpreise einen gewissen Druck auf den Schmuckkonsum ausüben, bleibt die Investitionsnachfrage dennoch sehr stark.
Deshalb wird die aktuelle asiatische Währungskrise vermutlich zunächst zu größeren Preisschwankungen bei Gold und Silber führen: Kurzfristig wird die starke Performance des US-Dollar die Preise drücken und eine deutliche Korrektur herbeiführen; nach Abschluss einer solchen Anpassung und allmählicher Bestätigung der physischen Käufe in Asien wird der Kapitalfluss zurück in Gold und Silber stärker, was eine weitere Erholungswelle auslösen dürfte.
Redaktion | Jiao Yang Layout | Jiao Yang Visuelles | Zhang Zongwei
Korrektur | Wang Bei Lektorat | Ni Jinhe
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