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Nach dem dramatischen Einbruch des Goldpreises äußert sich der berühmte Prophet

Nach dem dramatischen Einbruch des Goldpreises äußert sich der berühmte Prophet

金融界金融界2026/06/20 00:53
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Von:金融界

Quelle: Wall Street Intelligence Circle

Der Gold Predict-Technikanalyst Thorson (AG Thorson), der den Preiseinbruch bei Gold im April und Mai letzten Jahres genau vorhergesagt hatte, hat sich heute erneut zu Wort gemeldet. Er ist der Ansicht, dass der Gold-Bullenmarkt möglicherweise noch nicht vorbei ist, der letzte Abwärtsrutsch aber noch andauern könnte.

Erstens: Die Gesamtmeinung des Autors lautet – die Korrekturphase bei Gold und Silber ist möglicherweise noch nicht abgeschlossen, der wirklich komfortable Kaufpunkt könnte noch im Juli auf die Anleger warten.

Zweitens: Thorson verweist wiederholt auf eine Zahl: den US-Dollar-Index von 101. Der US-Dollar war in den letzten Monaten durchweg schwach; dass Gold auf über 4000 Dollar steigen konnte, lag zu einem großen Teil an dieser Dollar-Schwäche. Sollte sich der Dollar jetzt wieder über die 101-Marke schieben und dort halten, würde das bedeuten, dass der Markt wieder Vertrauen in die US-Wirtschaft gewinnt – die Fed wird die Zinsen nicht so schnell senken und sie länger auf hohem Niveau halten. Gold könnte dann eine neue, tiefere Korrektur erfahren. Im Extremfall – so Thorson – könnte Gold auf etwa 3500 Dollar und Silber auf etwa 50 Dollar zurückfallen, was die letzte große Korrektur innerhalb des Bullenmarktes wäre.

Drittens: Der Ölpreis könnte sich als widerstandsfähiger erweisen, als viele denken. Der Markt feiert zuletzt die Entspannung in der Straße von Hormus, und die Ölpreise sind von ihren Höchstständen zurückgekommen. Doch der Autor überzeugt das nicht: Selbst wenn heute die Schiffspassagen wieder freigegeben werden, dauert es Wochen oder sogar Monate, bis das Öl am Zielmarkt ankommt. In dieser Zeit sinken weiterhin die Lagerbestände, weshalb er glaubt, dass der Markt die Auswirkungen des Friedens überbewertet. Mit anderen Worten: Die Energiekrise ist möglicherweise nicht vorbei, sondern nur ausgesetzt worden. Steigen die Ölpreise erneut, kommt der Inflationsdruck zurück. Mit der steigenden Inflation wird die Fed eine Zinssenkung noch schwieriger machen, was letztlich wiederum Gold belasten dürfte.

Viertens: Auch bei US-Aktien und Bitcoin gibt es warnende Signale und einen Eindruck von „letztem Aufbäumen“.

US-Aktien: Nach der AI-Euphorie ist der Markt extrem überlaufen. Wenn nächste Woche die entscheidenden Unterstützungen brechen, könnte ein Doppel-Top entstehen.

Bitcoin: Es zeigt sich die „Bärenflagge“ – eine technische Gegenbewegung im Abwärtstrend, die wie eine Umkehr erscheint, in Wirklichkeit aber nur Short-Sellern Munition verschafft. Wenn sich dies bestätigt, könnte Bitcoin Richtung 50.000 Dollar zurückfallen.

Nächste Woche werden alle auf den US-Dollar-Index 101 schauen. Scheitert der Ausbruch bei 101, war es vermutlich ein Fehlalarm. Gelingt der Ausbruch, könnten Gold, Silber und selbst Bitcoin eine „schmerzhafte Korrektur“ bevorstehen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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