Der Markt hat den Krieg „verziehen“, aber die Federal Reserve nicht verstanden.
Quelle: Wall Street Intelligence Circle
Der Markt hat den Krieg bereits vergeben, aber die Federal Reserve noch nicht verstanden.
Am Tag nach der Bekanntgabe des Beschlusses der Federal Reserve zeigte sich auf den globalen Märkten eine merkwürdige Szene: „Der US-Dollar und die US-Aktien steigen, alles andere fällt“:
Am Donnerstag stiegen die US-Aktien auf breiter Front: der Dow Jones legte um 0,14 % zu, der S&P 500 um 1,08 % und der Nasdaq um 1,91 %;
Der US-Dollar-Index erreichte zwischenzeitlich ein Niveau von 100,92, die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen kehrte auf 4,45 % zurück. Gleichzeitig verzeichneten Gold, Bitcoin und Rohöl in unterschiedlichem Ausmaß Rückgänge; der Goldpreis steht kurz davor, unter 4200 US-Dollar zu fallen.
Erstens: Der Anstieg der US-Aktien liegt daran, dass Trump allein für die USA gute Nachrichten geschaffen hat; der „Wolsh-Schock“ hätte den Markt eigentlich tief abstürzen lassen sollen.
· Erstes Heilmittel: Direkt nach dem Börsenschluss am Mittwoch wurde ein Friedensmemorandum für den Nahen Osten veröffentlicht, die Blockade beendet und in einem Beitrag verkündet: „Öl fließt wieder“ – die US-Aktien-Futures drehten nach oben;
· Zweites belebendes Mittel: In den Stunden vor Handelsbeginn am Donnerstag wurde angekündigt, dass Apple und Intel gemeinsam Chips in den USA herstellen werden (eine starke „AI-Injektion“ zur Stärkung des Marktes). Ohne diese Meldung wäre es für die US-Börsen gestern Abend schwer geworden, zu steigen.
Sobald die Aktienmärkte fallen, wird Trump sofort Maßnahmen ergreifen, um sie steigen zu lassen (ein Einbruch ist unmöglich). Dies zeigt indirekt, dass der Markt aktuell so fragil ist, dass nur noch das Grundgerüst (AI-Momentum) übrig bleibt, das ständig mit „super positiven Nachrichten“ als Treibstoff gefüttert werden muss.
Zweitens: Der Ölpreis ist leicht zurückgegangen, und die Volatilität ist stark gesunken; die Nachrichten zu Iran sind vom Markt nahezu vollständig verarbeitet worden. Für den Aktienmarkt könnten die positiven Effekte durch fallende Ölpreise bereits ausgereizt sein – in Zukunft muss die Börse auf sich selbst vertrauen, und das Einzige, woran sie jetzt glaubt, ist AI.
Drittens: Gold steht kurz davor, unter 4200 US-Dollar zu fallen, die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen kehrt auf 4,45 % zurück, der US-Dollar-Index steigt sprunghaft an. Diese drei Signale sind hochgradig einheitlich und spiegeln gemeinsam den „Wolsh-Schock“ wider. Wolshs Haltung gegenüber dem Markt ist: „Keine Prognosen, kein Trost, keine Verantwortung“ – er will etwas längst Vergessenes zurückbringen: das Unerwartete. Wolsh wird mit einem „unerwarteten Absturz“ und einer „unerwarteten Rally“ den Markt vergessen lassen, dass die Zentralbank als Rückhalt gilt.
Am kommenden Montag beginnt für die globalen Märkte nach dem „Vergeben des Krieges“ der erzwungene Versuch, die Federal Reserve zu verstehen.
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