Die US-SEC-Kommissarin Hester Peirce spricht über die Regulierung von Perpetual Contracts und Prognosemärkten und betont die Prinzipien der Selbstverwahrung und finanziellen Privatsphäre.
Laut ChainCatcher hat die SEC-Kommissarin Hester Peirce Ansichten zu Perpetual Contracts, Prognosemärkten und zur zukünftigen Regulierung digitaler Vermögenswerte geäußert; insgesamt zeigt sie sich dabei eher positiv und offen.
Hester Peirce blickte auf die seit etwa 20 Jahren vorbereitete Rule 611-Vorschrift zur Marktdurchdringung zurück und wies darauf hin, dass der sogenannte Mechanismus der „Innovationsausnahme“ bewusst streng und begrenzt ausgestaltet werden soll, um ein Gleichgewicht zwischen Marktinnovation und Anlegerschutz zu schaffen.
Hester Peirce erklärte, dass für neuartige Finanzprodukte wie tokenisierte Wertpapiere, Perpetual Contracts und Prognosemärkte ein klarerer regulatorischer Rahmen geschaffen werden sollte, statt einfach nur restriktive oder vage Vorgaben zu machen. Dabei betonte sie zwei zentrale Prinzipien: Self-Custody und Finanzielle Privatsphäre sollten als Grundrechte das Fundament künftiger Regulierungssysteme bilden und in das zukünftige Regelwerk für digitale Assets integriert werden.
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