Porsche plant eine neue Runde von Kostensenkungsmaßnahmen und gleichzeitig eine restriktivere Fahrzeugproduktionskapazität.
Porsche-CEO Michael Leiters erklärte in einem Interview, dass das Unternehmen plant, vor der Sommerpause der Fabrik im Juli eine Vereinbarung zur Kostensenkung mit den Arbeitnehmervertretern zu erzielen. Aufgrund des Drucks durch die US-Zollpolitik sowie der verschärften Konkurrenz in der europäischen Branche hat Porsche seit letztem Jahr eine neue Runde von Sparverhandlungen eingeleitet. Leiters verriet im Interview, dass im Rahmen der Kostensenkungsmaßnahmen auch die Kapazitätsplanung angepasst wird und die Fahrzeugproduktion von Porsche in diesem Jahr unter dem Absatzniveau von etwa 280.000 Fahrzeugen im vergangenen Jahr liegen wird. „Auch wenn sich das Produktions- und Absatzvolumen verkleinert, muss Porsche profitabel bleiben“, sagte er außerdem. Das Unternehmen plant zudem, die Zusammenarbeit mit der Schwestermarke Audi innerhalb des Konzerns zu vertiefen, um das Gewinnziel zu erreichen.
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