Mitsubishi UFJ: Intervention kann nur spekulative Yen-Schwäche unterdrücken
Am 22. Juni erklärte Daisaku Ueno, Stratege bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities, dass die japanische Regierung die spekulative Schwäche des Yen nur durch Interventionen am Devisenmarkt eindämmen könne. „Solange es zwischen den USA und Japan einen anhaltenden positiven und negativen realen Leitzinsunterschied gibt, wird der 'Zauber' der Devisenmarktintervention kaum dauerhaft den Verkaufsdruck auf den Yen unterdrücken können. Dieser Druck wird im Wesentlichen durch Investitionsentscheidungen und die tatsächliche Nachfrage aus den wirtschaftlichen Aktivitäten japanischer Unternehmen und Privatpersonen angetrieben und hat strukturelle Eigenschaften“, führte er aus. Der japanische Finanzminister Shunichi Suzuki erklärte, dass die Regierung bereit sei, bei Bedarf geeignete Maßnahmen am Devisenmarkt zu ergreifen.
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