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Die wiederholte Eskalation der Situation zwischen den USA und Iran führt zu Turbulenzen bei japanischen Staatsanleihen, die Ultra-Langfrist-Renditen stehen unter Druck und die Zinskurve wird steiler.

Die wiederholte Eskalation der Situation zwischen den USA und Iran führt zu Turbulenzen bei japanischen Staatsanleihen, die Ultra-Langfrist-Renditen stehen unter Druck und die Zinskurve wird steiler.

汇通财经汇通财经2026/06/22 09:15
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⑴ Die japanischen Staatsanleihefutures eröffneten am Montag schwächer und fielen im Vergleich zum vergangenen Freitag um 27 Ticks auf 127,48. Im frühen Handel rutschten sie weiter auf das Tages-Tief von 127,46, was vor allem auf die Unsicherheit bezüglich der Aussichten für die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran und damit verbundene Flucht in sichere Anlagen zurückzuführen ist.⑵ Mit dem ersten Treffen zwischen US-Vizepräsident Vance und iranischen Offiziellen sowie Fortschritten in den Verhandlungen nahm die Panikstimmung am Markt ab. Es setzte verstärkt Käuferinteresse auf niedrigem Kursniveau ein, wodurch die Renditen am kurzen Ende sowie bei fünf- und zehnjährigen Laufzeiten von ihren Tageshochs zurückgingen; jedoch blieb der Verkaufsdruck am ultralangen Ende deutlich bestehen.⑶ Die Zinskurve zeigte sich steiler: Die Rendite der zehnjährigen Bonds stieg um 3 Basispunkte auf 2,675%, die Rendite der dreißigjährigen Bonds legte im Tagesverlauf um 4 Basispunkte auf 3,875% zu. Einige Anleihen aus den 1940er Jahren sowie die dreißigjährigen Laufzeiten standen aufgrund von Anpassungsbedarf durch invers verlaufende Kurven unter Verkaufsdruck.⑷ Beim Kapitalfluss kauften inländische Regionalbanken und Lebensversicherungen am kurzen Ende auf niedrigem Niveau, teilweise aus Reinvestitionsbedarf nach der massiven Fälligkeit von Staatsanleihen vor zwei Tagen. Am Nachmittag gaben Regionalaccounts, Pensionsfonds und Offshoreaccounts am kurzen bis mittleren Ende als Verkäufer den Ton an, was zu deutlich unterschiedlichen Erwartungen im Markt führte.
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