Goldman Sachs: Liquiditätsengpass ist die Hauptbedrohung für den US-Aktienmarkt
BlockBeats News, 23. Juni – Morgan Stanleys Chief Investment Officer und Chief US Equity Strategist, Mike Wilson, erklärte, dass trotz der Schwäche am Aktienmarkt und einer abflachenden Renditekurve die vom Fed-Vorsitzenden Powell geleitete FOMC-Sitzung in der vergangenen Woche ein guter und notwendiger erster Schritt zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Fed gewesen sei. Wilson merkte an, dass seit Powells Ernennung im Februar der S&P 500 Index gegenüber Gold um fast 40 % gestiegen ist, was er als ein starkes Zeichen des Marktes in das Vertrauen des neuen Vorsitzenden ansieht, die Disziplin der Geldpolitik wiederherzustellen. Der Morgan Stanley-Stratege wies darauf hin, dass Liquidität und nicht Zinserhöhungen aktuell das Hauptrisiko für den Aktienmarkt darstellen. Er erwähnte, dass das Volumen des Reservemanagementplans um etwa 75 % von seinem Höchststand gefallen ist und auch die Treasury-Repo-Volumina um 50 % reduziert wurden.
Wilson warnte, dass das beschleunigte Kreditwachstum die Liquiditätsverknappung verschärft habe, da die Realwirtschaft mehr Kapital aufnimmt, während die Unterstützung durch die Bilanz abnimmt. Er erwartet, dass der US-Aktienmarkt im Juli volatil bleibt und es zu einem Rücksetzer kommen könnte, wobei die nächste Phase des gewinngetriebenen Bullenmarktes erst einsetzt, wenn die Liquiditätsengpässe nachlassen. Zudem sprach sich Wilson für Powells Ansatz aus, die übermäßige Forward Guidance zu reduzieren, und ist der Ansicht, dass der Markt auf neu veröffentlichte Daten reagieren sollte, anstatt zu versuchen, die Aussagen der Fed vorherzusagen. (FXStreet)
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