Visa erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 11,2 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 17 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Pilotprojekt zur Stablecoin-Abwicklung erreichte eine annualisierte Größe von 7 Milliarden US-Dollar.
ChainCatcher berichtet, dass Visa die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlicht hat: Der Nettoumsatz beträgt 11,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 17% im Vergleich zum Vorjahr; der GAAP-Netto-Gewinn liegt bei 6 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum von 32% gegenüber dem Vorjahr; der Gewinn pro Aktie beträgt 3,14 US-Dollar, was einem Zuwachs von 36% entspricht und jeweils über den Markterwartungen liegt.
Der Verwaltungsrat hat im April ein neues, mehrjähriges Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar autorisiert. Im Bereich Stablecoins hat das Visa-Abwicklungs-Pilotprojekt eine annualisierte Größe von 7 Milliarden US-Dollar erreicht, ein Wachstum von 50% gegenüber dem letzten Quartal. Es umfasst neun Blockchain-Netzwerke (darunter Polygon und Base) und betreibt in über 50 Ländern mehr als 130 Stablecoin-gebundene Kartenprogramme.
Im März dieses Jahres kooperierte Visa mit Bridge, der Stablecoin-Infrastrukturtochter von Stripe, um Stablecoin-gebundene Karten in mehr als 100 Ländern einzuführen. Medienberichten zufolge prüfen Visa, Mastercard und Stripe Anfang Juni die gemeinsame Entwicklung einer Stablecoin-Plattform. Sollte eine Zusammenarbeit der drei großen Zahlungsnetzwerke bei der Stablecoin-Infrastruktur zustande kommen, könnte dies zum globalen Standard für den Umlauf des digitalen US-Dollars im internationalen Handel werden.
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