Lyon: Die Volatilität der südkoreanischen Aktien ist außer Kontrolle, zahlreiche Privatanleger beteiligen sich daran.
Laut einem Bericht von Jinse Finance haben nach dem Warnsignal der südkoreanischen Regulierungsbehörden wegen eines übermäßigen Anstiegs im Chipsektor am 23. Juni ausländische Investoren massenhaft Aktien verkauft. Alexander Redman, Chief Equity Strategist bei CLSA, erklärte, die Korrektur unterstreiche die zunehmende Volatilität des Marktes und Kritiker seien besorgt, dass der Markt bereits übermäßig aufgebläht sei und die Risiken steigen. „Die Volatilität ist außer Kontrolle geraten. Diese Schwankungen lassen sich ohne die massenhafte Beteiligung von Privatanlegern nicht erklären“, sagte Redman. „Besorgniserregend ist für mich, dass die Privatanleger dominieren, weil sie in großem Umfang auf Margin handeln, auch wenn das Verhältnis zum Gesamtmarktwert gering ist. Noch problematischer ist, dass die Regulierungsbehörden jetzt den Handel mit gehebelten Single-Stock-ETFs erlauben, was das Problem weiter verschärft.“ Verantwortliche der südkoreanischen Marktaufsicht erklärten, die Regierung sei bei der Zulassung von mit einigen bekannten südkoreanischen Chipherstellern verknüpften, gehebelten Fonds im vergangenen Monat zu vorschnell gewesen, was die Marktvolatilität verstärkt habe. Die südkoreanischen Aufsichtsbehörden warnten kürzlich Privatanleger davor, im Markt auf Hebelwirkung zu setzen, da das Volumen der Margin-Schulden beziehungsweise der mittels Kredit erworbenen Aktien im Juni einen historischen Höchststand erreicht hat.
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