Kentucky wird zum neunten Bundesstaat, der in CFTCs Klage im Streit um die Regulierung von Prognosemärkten beteiligt ist.
Odaily berichtete, dass die US-amerikanische CFTC am Dienstag Klage gegen den US-Bundesstaat Kentucky eingereicht hat, um zu verhindern, dass dieser Prognosemarkt-Plattformen als illegale Sportwetten- und Glücksspiel-Plattformen reguliert und so die bundesstaatliche Zuständigkeit für Prognosemärkte weiter festigt.
Zuvor hatte Kentucky bereits in der vergangenen Woche Plattformen wie Kalshi und Polymarket verklagt und ihnen vorgeworfen, im Bundesstaat nicht lizenzierte illegale Sportwetten- und Glücksspieldienste anzubieten.
In der bei dem Bundesbezirksgericht für den östlichen Bezirk von Kentucky eingereichten Klageschrift erklärte die CFTC, dass Kentucky versucht habe, von der Bundesbehörde regulierte, benannte Terminmärkte zu schließen und damit das vom Kongress für den landesweiten Swap-Markt geschaffene Bundesregulierungssystem zu untergraben. Die Behörde beansprucht die „ausschließliche Zuständigkeit“ für entsprechende Ereigniskontrakte und Prognosemarktprodukte.
Kentucky ist damit bereits der neunte Bundesstaat, den die CFTC im Streit um die Prognosemarktregulierung verklagt hat, was zeigt, dass der Konflikt zwischen der bundesweiten Derivateregulierung und der staatlichen Glücksspielregulierung weiter eskaliert.
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