Die Aktien von Cerebras fallen um 11% nach dem ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang
Am 24. Juni veröffentlichte der KI-Chiphersteller Cerebras Systems seinen ersten Quartalsbericht nach dem Börsengang im Mai. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 11 %, da das Unternehmen für das nächste Quartal sinkende Gewinnmargen prognostizierte. Der Bericht zeigte, dass der Umsatz im ersten Quartal 193,4 Millionen US-Dollar erreichte und sich damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelte. Der bereinigte Nettoverlust lag bei 2,5 Millionen US-Dollar, deutlich besser als die bisherigen Erwartungen der Analysten von einem Verlust von 36,75 Millionen US-Dollar. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz von etwa 194 Millionen US-Dollar. Allerdings konzentrieren sich die Investoren aktuell stärker auf die Entwicklung der Kernbruttomarge. Cerebras rechnet damit, dass die Kernbruttomarge im zweiten Quartal zwischen 36 % und 38 % liegen wird, nach 46,5 % im ersten Quartal. Cerebras hat seinen Börsengang im Mai zu einem Preis von 185 US-Dollar pro Aktie abgeschlossen und dabei 6 Milliarden US-Dollar eingenommen. Nach dem Börsengang stieg der Aktienkurs zunächst auf bis zu 385 US-Dollar, befindet sich jedoch seitdem auf dem Rückzug. Der nachbörsliche Kurs ist um weitere 11 % gefallen und liegt jetzt bei 201,55 US-Dollar.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Koreanische Medien: Die Lieferzeiten für Schlüsselkomponenten von Halbleiterausrüstungen haben sich mehr als verdoppelt.
Berichten zufolge herrscht in Südkorea ein schwerwiegender Mangel an wichtigen Komponenten für Halbleiteranlagen – die Lieferzeiten haben sich im Allgemeinen verdoppelt, bei einigen in Japan hergestellten Bauteilen beträgt die Wartezeit sogar bis zu 40 Monate, selbst zu Aufpreisen ist keine Lieferung möglich. Die japanischen Zulieferer verfolgen eine konservative Expansionsstrategie und die Produktionskapazitäten hinken stark hinterher. Der Druck wirkt sich bereits auf die nachgelagerten Bereiche aus; große im Bau befindliche Projekte wie Samsung Pyeongtaek und SK Hynix Yongin sind vom Risiko von Verzögerungen betroffen, und Pläne zum Ausbau der AI-Chip-Produktion stoßen auf harte Lieferketten-Barrieren.
Der japanische Aktienmarkt steigt um 1,83 % und übersteigt 65.000 Punkte
ZEC Short-Positionen sind überfüllt, das Long-Short-Verhältnis der Positionen sinkt auf 0,37
