Bitcoin fällt unter den unteren Rand des Rainbow Chart und betritt die „Bitcoin is dead“-Zone.
BlockBeats berichtete am 24. Juni, dass Bitcoin unter die unterste Zone des Bewertungsmodells „Bitcoin Rainbow Chart“ gefallen ist – zum zweiten Mal in der Geschichte in den im ursprünglichen Modell als „Bitcoin ist tot“ gekennzeichneten violetten Bereich. Das Bitcoin Rainbow Chart wurde 2014 vom Reddit-Nutzer Azop entwickelt, verwendet eine logarithmische Wachstumskurve zur Verfolgung langfristiger Preistrends von Bitcoin und weist durch verschiedene Farbbereiche auf unterschiedliche Marktstimmungsphasen hin.
Einige Bitcoin-Inhaber sind der Meinung, dass der aktuelle Abstieg in diesen Bereich eine entscheidende Kaufgelegenheit darstellen könnte, und vergleichen dies mit der Situation 2022, als Bitcoin auf etwa 15.000 US-Dollar fiel und danach einen zyklischen Boden ausbildete. Analysten sind sich jedoch uneinig über diese Signale. Markus Levin, Mitbegründer von XYO, erklärt, dass der erstmalige Fall unter eine Zone, die über ein Jahrzehnt Bestand hatte, auf eine strukturelle Veränderung im Modell hinweist. Er sieht dies nicht als „Bitcoin ist tot“, sondern als Hinweis darauf, dass die Rainbow Chart nicht mehr funktionsfähig ist.
Ethra-COO Emad Shahin merkt an, die Rainbow Chart sei eher ein Stimmungsbarometer als ein Prognosewerkzeug. Auch GoMining-CEO Mark Zalan betont, dass das „Bitcoin ist tot“-Segment keineswegs bedeute, dass Bitcoin tatsächlich am Ende sei – historisch habe dieser Bereich meist extreme Panik und Unterbewertung signalisiert, woraufhin oft Erholungen folgten.
Mit der wachsenden Bedeutung institutioneller Investoren, ETF-Mittelzuflüssen, Aktivitäten am Derivatemarkt und makroökonomischer Faktoren bei der Preisbildung von Bitcoin verliert die reine Orientierung an historischen Bewertungsmodellen zunehmend an Aussagekraft. Lee erklärt, dass die aktuelle Position von Bitcoin im niedrigen Bereich der Rainbow Chart ein nachlassendes Marktvertrauen signalisiert. Dies bedeute jedoch nicht zwangsläufig ein neues starkes Tief. Sollte die Risikobereitschaft weiter nachlassen, könne ein Absturz in den Bereich von 50.000 US-Dollar jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Der Rückgang der Ölpreise und die „Abkühlung“ der Zinserhöhungen durch die Federal Reserve mildern Inflationsängste, Gold behauptet wieder die 100-Tage-Durchschnittslinie.
Am Ende einer turbulenten Woche konnte der internationale Goldpreis seine Gewinne halten, da die erste Zinserhöhung der Fed seit 2023 sowie fallende Ölpreise dazu beigetragen haben, die Inflationssorgen am Markt zu mildern.
Bärenmarkt bis 159! Vor der Entscheidung der Bank of Japan am Freitag setzen Wall-Street-Strategen geschlossen auf eine Schwächung des Yen.
Der Swaps-Markt hat die Zinserhöhungserwartungen der Bank of Japan bereits vollständig eingepreist. Strategen warnen, dass eine weniger als erwartete restriktive Haltung zu einem Yen-Abverkauf führen könnte und der Wechselkurs kurzfristig die Marke von 159 testen könnte.
Die Lucid (LCID.US) Aktie stieg zeitweise um über 12%! CEO sagt, dass die Zusammenarbeit mit Restrukturierungsberatern abgeschlossen ist und ein Fahrplan zur Profitabilität erkennbar wird.
Der CEO der Lucid Group Inc. erklärte, dass der Elektroautohersteller die Zusammenarbeit mit dem Restrukturierungsberatungsteam abgeschlossen hat. Dies deutet darauf hin, dass das angeschlagene Unternehmen nun einen klareren Weg zur Umkehrung seiner betrieblichen Situation vor sich sieht.
Die 30-jährige Hypothekenzinsrate in den USA steigt auf 7 % – Die Schwierigkeiten auf dem Immobilienmarkt verschärfen sich
Nach Daten von Mortgage News Daily stieg der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Festhypotheken in den USA am 16. September auf 7,24 % und machte damit im Vergleich zur Vorwoche mit 6,97 % einen deutlichen Anstieg um 27 Basispunkte. Am 17. September fiel der Zinssatz leicht auf 7,19 %, bleibt jedoch weiterhin deutlich über der 7-%-Marke. Derzeit stehen bestehende Immobilieneigentümer in den USA vor dem Problem, dass sie bei einem Verkauf ihrer Immobilie ihren günstigen Kredit verlieren würden, was die Verkaufsbereitschaft dämpft. Die Immobilienpreise bleiben hoch und die Schwierigkeiten auf dem Immobilienmarkt verschärfen sich.
