US-Finanzministerin: Der AI-Boom könnte die Produktivität steigern und zur Eindämmung der Inflation beitragen
BlockBeats berichtete, dass der US-Finanzminister Bessent am 25. Juni in einem Interview mit CNBC erklärte, er hoffe, dass die Federal Reserve eine „offene Haltung“ gegenüber der Inflation nach dem Rückgang der durch Iran beeinflussten Energiepreise einnimmt. Bessent sagte, die USA könnten in ein Umfeld mit hohem BIP-Wachstum eintreten, bei dem die traditionelle Inflation nicht im gleichen Maß Einzug hält. Er erwähnte, dass Greenspan in den 1990er Jahren bereits voraussah, dass die Modernisierung der Bürowelt und das Internet nicht-inflationäres Wachstum ermöglichen könnten, was es der Wirtschaft erlaubte, weiter zu expandieren. Bessent ist der Ansicht, dass es eine große Chance gibt, ein ähnliches Szenario in den USA erneut zu erleben.
Auf die Frage, ob die Federal Reserve sich weiterhin über mögliche Inflation Sorgen machen müsse und ob Zinssenkungen in diesem oder im nächsten Jahr möglich seien, wollte Bessent keinen Kommentar abgeben. Er betonte jedoch, dass es wichtig sei, eine offene Haltung gegenüber den Preis- und Inflationseffekten des Iran-Konflikts beizubehalten und zu beobachten, wie sich die Inflation nach Abklingen dieser Effekte entwickelt.
Bessent erklärte außerdem, man solle offen dafür bleiben, dass die AI-Welle die Produktivität steigern und deflationäre Wirkung entfalten könnte, was dabei helfen würde, dass die Inflation auf das Zielniveau zurückkehrt. Er sagte, er sei überzeugt, dass Kevin Walsh den besten Weg wählen werde, um sowohl den Inflations- als auch den Wachstumsauftrag zu erfüllen. Bessent erwähnte zudem, dass Walsh sich in früheren Aussagen mit Blick auf die Inflation sehr entschieden geäußert habe.
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