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Ein neuer Inflationstreiber tritt auf den Plan: KI-Infrastruktur und rückläufige Ölpreise könnten das Zeitfenster für Zinserhöhungen durch die Federal Reserve vorziehen.

Ein neuer Inflationstreiber tritt auf den Plan: KI-Infrastruktur und rückläufige Ölpreise könnten das Zeitfenster für Zinserhöhungen durch die Federal Reserve vorziehen.

汇通财经汇通财经2026/06/25 12:53
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⑴ Die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen steigen leicht, der Rohölpreis nähert sich der Schließung der Kurslücke vom 27. bis 28. Februar zwischen 67,83 und 69,20 US-Dollar pro Barrel. Institutionen gehen davon aus, dass spekulative Long-Positionen in der aktuellen Abwärtsbewegung weitgehend bereinigt wurden. Der Markt steht vor einem wichtigen Wendepunkt im Hinblick auf technische und Positionsstrukturen.⑵ Obwohl die Straße von Hormuz wieder geöffnet ist, verlangt die Revolutionsgarde aus Iran weiterhin militärische Koordination für durchfahrende Schiffe. Das geopolitische Risiko ist nicht wirklich verschwunden. Während der Konflikte blieben über 1 Milliarde Barrel Öl in der Golfregion zurück, die verbrauchenden Länder griffen massiv auf ihre Reserven zurück. Die Wiederauffüllung dürfte fast ein Jahr dauern, und die angespannte Lage am physischen Markt ist deutlich gravierender als es die aktuellen Preise widerspiegeln.⑶ Laut dem Wall Street Journal treibt die Bauwelle neuer Datenzentren für Künstliche Intelligenz die Inflation an: Die Nachfrage nach Speicherchips erhöht die Preise, der Stromverbrauch steigt stark an. Eine Umfrage der National Association for Business Economics in den USA zeigt, dass 81 % der Ökonomen erwarten, dass die KI-Infrastruktur den Inflationsdruck im kommenden Jahr erhöht.⑷ Der Chefökonom von Apollo betont, dass sinkende Ölpreise nicht zwangsläufig ein Nachlassen der Inflation bedeuten. Vielmehr könnten Verbraucher, die weniger für Energie ausgeben, mehr für andere Güter ausgeben und dadurch die Nachfrage in einer bereits überhitzten Wirtschaft zusätzlich steigern, was die US-Notenbank zu einer früheren Zinserhöhung zwingen könnte.⑸ Für den Kern-PCE im Mai besteht das Risiko eines Anstiegs auf 3,5 % gegenüber dem Vorjahr. Bei einem Wert über den Erwartungen dürfte die Marktpreisbildung für eine Zinserhöhung im laufenden Jahr weiter verstärkt werden. Derzeit erwartet der Markt eine geringe Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Juli, aber wenn die Konsumausgaben weiterhin um 0,6 % gegenüber dem Vormonat steigen und die Gehälter ebenfalls wachsen, sinkt die Schwelle für eine Zinserhöhung im Herbst deutlich.⑹ Am Donnerstag werden zahlreiche Indikatoren veröffentlicht: Chicago Fed National Activity Index, Auftragseingänge langlebiger Güter, endgültiges BIP für das erste Quartal, Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und der Bericht zu persönlichen Einnahmen und Ausgaben. Ergänzt durch die Reden von Williams (New York Fed) und Goolsbee (Chicago Fed) könnte diese Datenkombination kurzfristig wichtige Orientierung für den Handel bieten.
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