Wall Street Konsens-Konvergenz: S&P 500 blickt auf 8.000 als neues Jahresendziel, optimistische Stimmung stimmt mit konservativen Einschätzungen überein
BlockBeats News, 26. Juni. Der Konsens an der Wall Street zum Jahresendstand des US-Aktienmarktes verengt sich, wobei die Marke von 8.000 Punkten beim S&P 500 zu einem neuen psychologischen Anker wird.
Fundstrat hat sein Jahresendziel von 7.700 auf 8.000 Punkte angehoben; Goldman Sachs, Morgan Stanley, Deutsche Bank und Societe Generale bewegen sich ebenfalls in diesem Bereich. Goldman Sachs hatte zuvor sein S&P 500-Ziel für 2026 von 7.600 auf 8.000 Punkte angehoben und verwies dabei auf das Gewinnwachstum und anhaltende Investitionen in Künstliche Intelligenz, die den Index stützen, anstatt sich nur auf Bewertungsausweitungen zu verlassen.
Auch das konservativere Lager passt sich nach oben an. JPMorgan hat sein Ziel von 7.600 auf 7.800 Punkte angehoben; Barclays und Stifel haben ihre Jahresendziele ebenfalls auf 7.800 Punkte angepasst. Barclays hat seine Gewinnprognose pro Aktie beim S&P 500 für 2026 von 321 auf 337 US-Dollar angehoben und ein Ziel von 8.800 Punkten für 2027 genannt. Die gemeinsame Logik lautet: Aufwärtsrevisionen bei Unternehmensergebnissen, Investitionen in KI, bessere Sichtbarkeit der Gewinne im Technologiebereich und sinkende geopolitische Risiken.
Dieser Konsens bedeutet jedoch nicht Risikolosigkeit. JPMorgan hat gleichzeitig gewarnt, dass Momentum-Aktien, Halbleiter- und Speicherwerte sowie KI-Aktien der zweiten und dritten Reihe überlaufen sind und spekulative Wachstumswerte schwacher Qualität starke Rückgänge verzeichnen könnten. Bevorzugt wird eine „Barbell-Allokation aus Qualitätswachstum und niedrig-volatilen Qualitätsaktien“.
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