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Bitunix-Analyst: Das PCE hat keine Überraschungen gebracht, die eigentlichen Variablen bleiben die Federal Reserve und der US-Dollar

Bitunix-Analyst: Das PCE hat keine Überraschungen gebracht, die eigentlichen Variablen bleiben die Federal Reserve und der US-Dollar

BlockBeatsBlockBeats2026/06/26 06:41
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BlockBeats berichtet, dass die US-PCE-Daten für Mai am 26. Juni im Einklang mit den Markterwartungen lagen: Der gesamte PCE stieg im Jahresvergleich um 4,1 %, der Kern-PCE um 3,4 %. Auch wenn die Zahlen die Inflationserwartungen nicht weiter anheizten, lieferten sie keinen Anlass für Zinssenkungen. Daher verlagerte sich der Marktfokus schnell vom Datensatz selbst auf das geldpolitische Rahmenwerk der Federal Reserve. Insbesondere nachdem Waller wiederholt die Bedeutung von Forward Guidance reduziert hat, konzentrieren sich die Märkte zunehmend auf die Möglichkeit „länger anhaltend hoher Zinsen“ anstelle einer baldigen Kehrtwende.


Die jüngsten Äußerungen der Fed-Vertreter haben diese Erwartung weiter gestärkt. Williams räumte ein, dass die Inflation erst bis 2028 auf 2 % zurückkehren könnte, und Goolsbee betonte, dass die Kerninflation weiterhin zu hoch sei und es sinnvoll sei, keine klaren Zinspfadprognosen zu geben. Gleichzeitig bleibt der US-Dollar stark, alle großen US-Banken haben die Stresstests bestanden und der KI-Sektor zieht weiterhin Kapital an. All dies führt dazu, dass globale Mittel eher in Dollar-Anlagen geparkt werden, als frühzeitig auf einen Lockerungszyklus zu setzen.


Auf der anderen Seite bleibt das Risiko im Nahen Osten bestehen. Die Revolutionsgarde des Iran hat erneut eine harte Haltung bezüglich der Durchfahrt durch die Straße von Hormus eingenommen. Angriffe auf Handelsschiffe und Streit um die Kontrolle über die Meerenge zeigen, dass das Waffenstillstandsabkommen weiterhin unsicher ist. Zwar sind Öl-Exporte und Schifffahrt aktuell noch nicht substanziell beeinträchtigt, aber der Markt beginnt bereits, die Unsicherheit in den Energielieferketten und die möglichen Auswirkungen auf die Inflation neu zu bewerten.


Für den Kryptomarkt sollte der Fokus aktuell nicht mehr auf einzelnen Inflationsdaten liegen, sondern darauf, ob die Dollar-Liquidität weiterhin vom Hochzinsumfeld absorbiert wird. Wenn sich der Markt darauf einstellt, dass die Federal Reserve kurzfristig ihre Politik nicht lockern will, könnte die Bewertung von Risikoanlagen weiterhin nur langsam aufholen. Kurzfristig dürfte Bitcoin weiterhin in Abhängigkeit von Risikobereitschaft, Stärke oder Schwäche des US-Dollars sowie Veränderungen der Gesamtliquidität schwanken. Der Markt sollte weiterhin Veränderungen in der makroökonomischen Politik und deren Auswirkungen auf die Stimmung am Kryptomarkt im Auge behalten.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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