Das russische Energieministerium plant, ab dem 1. Juli das Krypto-Mining in der Region Moskau zu verbieten.
Foresight News berichtet unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur TASS, dass das russische Energieministerium einen Regierungsbeschlussentwurf ausgearbeitet hat, der ab dem 1. Juli 2026 das Mining von digitalen Währungen in der Stadt Moskau, dem Moskauer Gebiet sowie in Teilen der Region Kursk verbieten soll. Das Verbot gilt bis zum 31. Dezember 2032. Im Gebiet Kursk betrifft dies die Stadtverwaltungsbezirke Belovsky, Bolshe Soldatsky, Grushkovsky, Korenyevsky, Lgovsky, Rylsky, Sudzhansky, Khomutovsky sowie die Stadt Lgov.
Im Mai dieses Jahres hatte der stellvertretende russische Energieminister Evgeny Grabchak gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärt, dass das für die Entwicklung des Elektrizitätssektors zuständige Regierungskomitee empfohlen habe, das Mining-Verbot in der Stadt Moskau, dem Moskauer Gebiet und Teilen der Region Kursk bis 2032 umzusetzen. Der Energieminister des Moskauer Gebiets Sergey Voropanov hatte zuvor ebenfalls betont, dass in der Region ein Verbot von Kryptowährungs-Mining notwendig sei. Nach Einschätzung der Behörden sind derzeit in der Stadt Moskau und im Moskauer Gebiet insgesamt 65 Rechenzentren mit einer Gesamtkapazität von 734 Megawatt in Betrieb, davon befinden sich 19 Rechenzentren mit einer Gesamtleistung von 233 Megawatt im Moskauer Gebiet.
Zuvor hatte die russische Regierung am 20. März das Mining in der Republik Burjatien und im Transbaikal-Gebiet für das gesamte Jahr verboten. Die Einschränkung soll ab dem 1. April 2026 bis zum 15. März 2031 gelten. Darüber hinaus wurden Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Karatschai-Tscherkessien, Nordossetien, Tschetschenien sowie die Regionen Donezk, Luhansk, Saporoschje und Cherson schon ab dem 1. Januar 2025 für das Mining verboten; die Einschränkung gilt bis zum 15. März 2031. Im südlichen Teil des Irkutsk-Gebiets ist das Mining ab April 2025 vollständig untersagt.
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