Die Person, die den Einbruch des Goldpreises genau vorhergesagt hat, gibt eine neue Prophezeiung ab
Quelle: Wall Street Intelligence Circle
Der technische Analyst AG Thorson von Gold Predict veröffentlichte Anfang dieser Woche einen Artikel mit dem Titel „Der endgültige Showdown bei Gold läuft“, zu einer Zeit, als der Goldpreis noch bei etwa 4100 US-Dollar lag. Im Rückblick ist dieser Artikel nun noch beeindruckender.
Die allgemeine Haltung des Autors bleibt unverändert: Diese Korrekturphase der Edelmetalle könnte bald zu Ende gehen, doch bevor der tatsächliche Boden erreicht ist, könnte der Markt noch einmal für Angst sorgen.
Erstens hat der US-Dollar nun die Marke von 101 überschritten, was laut dem Autor ein eher starkes Signal ist. Ein stärkerer US-Dollar drückt in der Regel auf die Preise von Gold und Silber, da Gold in US-Dollar notiert wird und somit für Käufer in anderen Währungen teurer wird; Kapital fließt dann leichter in US-Dollar-Anlagen zurück. Deshalb meint der Autor, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung des USD die letzte Abwärtsbewegung der Edelmetalle antreiben könnte.
Zweitens ist die Hauptannahme des Autors, dass der Goldpreis möglicherweise kurz vor dem Boden steht. In den kommenden Wochen, bis etwa Mitte Juli, könnte sich ein bedeutender Tiefpunkt ausbilden. Allerdings zieht er eine „Verteidigungslinie“: Wenn Gold deutlich unter 3900 US-Dollar fällt, wird die Lage kritisch, und ein weiterer Rückgang auf 3500 US-Dollar ist möglich. Das bedeutet, 3900 ist in seinen Augen die entscheidende Trennlinie.
Drittens gilt ähnliches für Silber. Der Autor geht davon aus, dass die seit Januar laufende Korrektur rund 90 % abgeschlossen ist und der Zielkaufbereich nun erreicht wurde. Hält die Marke von 55 US-Dollar nicht, könnte es schlimmstenfalls bis auf etwa 50 US-Dollar zurückgehen. Insgesamt neigt er aber zur Ansicht, dass Silber sich dem Ende der Korrektur nähert und kein neuer Bärenmarkt beginnt.
Viertens stellt der US-Aktienmarkt ein weiteres Risiko dar. Der Autor erwähnt, dass der S&P 500 eine Kurslücke geschlossen hat und bei einem Unterschreiten des Juni-Tiefs eine weitere Korrektur bis zur 200-Tage-Linie möglich ist. Sollte der Aktienmarkt abrupt einbrechen und der Markt in einen „Risiko-averse/Risk-off“-Modus verfallen, muss das kurzfristig nicht unbedingt Gold zugutekommen – vielmehr könnte es zu Verkäufen aller Anlagen zugunsten von Bargeld kommen. In solchen Szenarien könnten auch Gold und Silber mit nach unten gezogen werden.
Fünftens ist die Sicht bezüglich Bitcoin eher vorsichtig. Der Autor meint, dass ein Fall unter 59.000 US-Dollar eine weitere starke Abwärtsbewegung auslösen könnte, wobei Ziele bei 40.000 oder sogar 33.000 in den Fokus rücken. Außerdem weist er darauf hin, dass die Marktkapitalisierung von Tether unter die 200-Tage-Linie gefallen ist, ein mögliches Zeichen für nachlassende Liquidität im Kryptomarkt.
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