Berichten zufolge könnte der Börsengang von OpenAI auf das Jahr 2027 verschoben werden, während sich die Bewertung von Anthropic auf 96,5 Milliarden US-Dollar erhöht hat.
BlockBeats berichtet, dass OpenAI erwägt, den Börsengang (IPO) auf das Jahr 2027 zu verschieben, statt wie zuvor vom Markt erwartet auf das vierte Quartal 2026. Dem Bericht zufolge hat OpenAI bereits im Mai dieses Jahres vertraulich die S-1-Unterlagen eingereicht. Aufgrund der Abkühlung an den Technologiebörsen und des nachlassenden Interesses an einem SpaceX-IPO beabsichtigt das Unternehmen jedoch, das Tempo des Börsengangs zu verlangsamen und hält weiterhin an einer Bewertungsziel von etwa 1 Billion US-Dollar fest.
Gleichzeitig hat Anthropic bereits im Mai eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen, wodurch die Bewertung auf etwa 965 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Außerdem wurden ebenfalls vertrauliche S-1-Unterlagen eingereicht, womit die private Bewertung erstmals über der von OpenAI liegt.
Dem Bericht zufolge verschärft die US-Regierung derzeit die Regulierung von fortschrittlichen KI-Modellen. Zuvor wurden Mythos 5 und Fable 5 von Anthropic aufgrund von Exportkontrollen vorübergehend gesperrt; Mythos 5 darf inzwischen wieder etwa 100 wichtigen US-Infrastruktureinrichtungen zur Verfügung gestellt werden, während Fable 5 weiterhin nicht online ist. Darüber hinaus setzt OpenAI auf Wunsch der US-Regierung eine schrittweise Einführung des GPT-5.6-Modells um.
Analysten sind der Ansicht, dass die US-Regierung angesichts der Annäherung von OpenAI und Anthropic an Billionenbewertungen zunehmend zu einem bedeutenden Akteur beim Launch, der Bereitstellung und Kommerzialisierung fortschrittlicher KI-Modelle wird.
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