Der Aktienhandel auf Margin durch südkoreanische Anleger erreicht ein Rekordhoch und verschärft die Volatilität am Aktienmarkt.
BlockBeats News, 28. Juni: Margin-Kredite für Aktien-Spekulationen südkoreanischer Investoren erreichen Rekordhöhe: Die Margin-Kredite in Südkorea haben mit etwa 26 Milliarden US-Dollar einen historischen Höchststand erreicht und sich seit Anfang 2025 verdoppelt. Allerdings machen Margin-Kredite gemessen am Anteil der frei handelbaren Marktkapitalisierung Südkoreas derzeit nur etwa 0,8% aus – das niedrigste Niveau seit dem pandemiebedingten Tief im Jahr 2020. Dies liegt daran, dass der deutliche Anstieg des Gesamtmarktwerts des südkoreanischen Aktienmarktes das Wachstum des Leverage deutlich übertrifft.
Indes hat im jüngsten Marktrückgang die tägliche Zwangsliquidationsquote 4-5% der ausstehenden Margin-Kredite erreicht – deutlich mehr als das übliche Niveau von etwa 1%. Das bedeutet, dass Broker aufgrund der Unfähigkeit gehebelter Investoren, zusätzliche Margin-Anforderungen zu erfüllen, gezwungen sind, 4%-5% aller Margin-Positionen an einem einzigen Tag zu liquidieren. Rekordhohes Leverage verstärkt die Volatilität am südkoreanischen Markt.
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