Strategen: Die Schwelle für eine sofortige Intervention zur Unterstützung des Yen in Japan ist derzeit relativ hoch
Golden Ten Data meldet am 30. Juni, dass laut Ikue Ito, Strategin bei JPMorgan, der Auslösepunkt für Interventionen jetzt höher liegen könnte, falls das japanische Finanzministerium die bei den Maßnahmen 2024 verwendete „verdeckte Intervention“ einsetzt. Sie schrieb, der begrenzte Effekt der letzten Intervention könne das Finanzministerium dazu veranlassen, beim raschen Markteintritt vorsichtiger zu sein. Sie hob hervor, dass der Verlauf am Dienstag darauf hindeutet, dass Stop-Loss-Orders und Optionshürden im Bereich von 162–162,50 ausgelöst wurden. Massika, Senior Fixed Income Strategist bei State Street Global Advisors, erklärte, dass das Überschreiten der 162 die Sichtweise verstärkt, wonach die Yen-Abwertung ein von Momentum getriebener Trend ist. Der Markt betrachtet aktuell den Bereich 163–165 als nächste wichtige technische Marke sowie psychologisches Ziel, wobei Positions- und Politikrisiken in dieser Spanne verschärft werden. Er merkte an, dass vor der Veröffentlichung der Non-Farm Payrolls die Hürde für eine sofortige Intervention etwas höher erscheint, weil die Behörden möglicherweise zunächst bewerten wollen, ob die Stärke des US-Dollar fundamental begründet ist. Die spekulativen Positionierungen bleiben stark negativ. Daten der US Commodity Futures Trading Commission zeigen, dass Hebelfonds ihre Short-Positionen im Yen bis zur Woche zum 23. Juni auf 115.033 Kontrakte erhöhten – nahe dem höchsten Stand seit November 2017.
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