CICC: Der aktuelle Goldpreis könnte übermäßige Zinserhöhungserwartungen der Fed widerspiegeln.
BlockBeats News, 1. Juli: Der neueste Forschungsbericht von CICC hebt hervor, dass der aktuelle Goldpreis die Zinserwartungen bereits eingepreist haben könnte. Eine Zinserhöhung durch die Fed ist weiterhin nicht das Basisszenario, und der Goldmarkt hat die Zinserwartungen möglicherweise übermäßig berücksichtigt, was später im Jahr Raum für eine Kurskorrektur lässt. Das Makroteam von CICC ist der Ansicht, dass der zunehmende Druck aus Beschäftigung und Konsum sowie die wachsende Finanzierungsnachfrage der US-AI-Wirtschaft es der Fed erschweren könnte, deutlich restriktiver zu werden, und die Geldpolitik eher einen „falkenhaften Namen, taubenhaftes Handeln“-Ansatz verfolgen dürfte. Basierend auf den aus dem Goldpreis abgeleiteten Zinserwartungen hat der aktuelle Preis von etwa 4000 US-Dollar pro Unze bereits 3–4 Zinserhöhungen vollständig eingepreist, was über den Erwartungen des Marktes für Zinssatz-Futures liegt. In Zukunft, nachdem der Rückgang des Ölpreises in den US-Kurzfristinflationsdaten weiter reflektiert wird, könnten die Zinserwartungen des Goldmarktes korrigiert werden, was kurzfristigen Anlegern eine Gelegenheit zum Neupositionieren am Futures-Markt bietet. (FX678)
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