Walshs „doppelseitige“ Strategie: Betont verbal einen restriktiven Kurs zur Beruhigung der Zinserhöhungsbefürworter, handelt jedoch tatsächlich zögerlich.
Golden Ten Data, 1. Juli – Der institutionelle Analyst Andrew Sacher erklärte, dass nach dem ersten Auftritt von Fed-Präsident Waller beim FOMC-Treffen im Juni der Markt weiterhin über seine Position diskutiert – ist er ein Falke oder eine Taube? Aufgrund der Uneinigkeit innerhalb des FOMC darüber, ob der nächste Schritt eine Zinserhöhung oder eine Beibehaltung des Zinsniveaus sein sollte, ist Wallers Haltung von besonderer Bedeutung. Das Treffen in Sintra bietet eine neue Gelegenheit, seine Position neu zu bewerten. Meiner Meinung nach ist Waller in erster Linie ein Politiker, und seine Äußerungen beim FOMC haben beiden Seiten Rechnung getragen – wir erwarten eine ähnliche Strategie auch in Sintra. Wallers bisherige Maßnahmen – wie die Einrichtung von fünf Arbeitsgruppen zur Überprüfung zentraler Fragen der Fed – haben Zeit für den nächsten Schritt verschafft.
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Trump: Ich habe vor der Zinserhöhung mit Waller gesprochen und unterstütze Wallers Entscheidung.
Trump offenbarte: „Ich habe mit Kevin gesprochen. Ich sagte: ‚Du solltest lieber mit dem Komitee abstimmen, das Ergebnis wird sich sowieso nicht unterscheiden.‘“ Er sagte zu Walsh, er solle „tun, was er für richtig hält“, und erklärte: „Ich vertraue Walsh, aber er steht einem sehr harten Komitee gegenüber.“ Gleichzeitig forderte Trump jedoch öffentlich, dass der Zinssatz auf 1% gesenkt wird.
